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Alt 02.08.2025, 01:24
Miron Keuler Miron Keuler ist offline
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Technikanpassungen, wenn die Idealtechnik körperlich nicht mehr möglich ist

Servus liebe Tischtennistheoretiker,

ich habe mich schon viel mit verschiedensten Techniken auseinandergesetzt und war bei mir selbst und bei jüngeren Spieler damit auch bisher recht erfolgreich. Nun gibt es aber auch immer wieder insbesondere ältere Spieler, die mich fragen, ob ich nicht mal einen Tipp bzgl. irgendeines Schlages habe.

Problematisch ist da häufig, dass aufgrund von Knieschäden, Bänderrissen oder anderen körperlichen Beeinträchtigungen, die man sich halt über die Jahrzehnte zugezogen hat, die Lehrbuchtechnik da einfach nicht umsetzbar ist. Es scheitert idR schon daran, einen schnellen Sidejump durchzuführen, um sich richtig hinzustellen, weil das die Gelenke nicht mehr mitmachen. In der Folge steht man dann schlecht, sodass die Technik natürlich auch nicht korrekt ausgeführt werden kann. Von Power from the Ground mal ganz zu schweigen.

Jetzt ist die Frage, wie man in einem solchen Fall vorgehen kann. Auf Youtube gibt es ja dutzende Kanäle mit Technikvideos. Beim Trainerlehrgang habe ich auch mal entsprechende Lehrbücher studiert. Leider bin ich noch auf nichts gestoßen, was auf einen solchen Fall eingeht. Was wirklich schade ist, da es sich ja hier nicht um einen absoluten Ausnahmefall sondern um sicherlich ca. 20% aller Tischtennisspieler handelt (würde ich einfach mal schätzen).

Kann mir jemand irgendetwas an Literatur, Videos oder anderen Quellen empfehlen, wo sich mit diesem Thema auseinandergesetzt wird? Wenn nicht, habt ihr da eigene Erfahrungen gemacht, die ihr teilen könnt? Ich würde die konkrete Fragestellung so zusammenfassen: Kann man sich irgendwie besonders gelenkschonend im TT bewegen, ohne sich gar nicht zu bewegen, gibt es da alternative Beinarbeitstechniken? Wenn nicht, mit welchen Anpassungen an der Schlagtechnik nimmt man die geringsten Qualitätseinbußen in Kauf, wenn man komplett falsch zum Ball steht?

Danke im Vorraus
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