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Alt 04.08.2025, 19:14
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AW: Der tiefgründige Thread

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
...

Es geht in diesem thread primär darum, eine Antwort zu finden auf diese Absurdität, dass wie dargelegt, Menschen, die das Leben noch vor sich haben oder versuchen voller Hoffnung aus ihrem Elend zu entkommen, junge Väter, Mütter etc. durch unfassbares Schicksal aus dem Leben gerissen werden. Wie hoch ist die Wahrscheinlchkeit beim Wandern von einem Stein getroffen zu werden und dabei zu sterben? Oder im Bad auszurutschen und so zu Sturz zu kommen, dass das Leben jäh endet.

Und trotzdem passiert es ständig und diese Ereignisse sind so endgültig. Unumkehrbar. Und es kann jeden von uns treffen, ständig. ...

Schöner Thread, er regt zum Nachdenken an, danke Kämpferseventeen!


Das, was im Außen passiert und alles, was passiert, hat keinen Sinn, da alles eines Tages stirbt.
Sinn ist immer etwas Menschliches, etwas Inneres; erst durch unsere Reflexion + Zuschreibung entsteht Sinn.

Damit ist Sinn auch nichts Göttliches, weil Sinnhaftigkeit immer erst durch Handlungen in Zeit und Raum entstehen.
Das Göttliche steht aber außerhalb von Zeit und Raum (und trotzdem wirkt es in ihr und ihm) und ihm sind Begriffe wie Gut und Böse völlig bedeutungslos.
Und doch hat alles, was passiert eine Bedeutung. Manchmal erschließt sie sich uns, manchmal nicht, manchmal erst viel später.

"Im Zweifel für den Zweifel..."

Soll heißen "im Zweifel für den Widerspruch", denn eine widerspruchslose Welt ist eine rein wissenschaftliche, menschenvernunftgemachte Welt ohne Magie und ohne Antennen für das Göttliche - bedeutungslos und ziellos.
Jede wissenschaftliche Errungenschaft führt zur nächsten, es gibt kein Ende und damit auch kein Ziel.


Ich glaube am ehesten, dass Gott/das Göttliche eine völlig neutrale Kraft/Energie ist, die zwar wirkt, aber nicht selber eingreifen kann, sondern nur durch das Wirken erfahrbar wird.

Und ich glaube, dass "Gott" trotzdem etwas anstrebt, ein Ziel hat, aber keins, dass durch unsere Vergänglichkeit ausgelöscht wird und das somit auch nichts Materielles ist.

Es geht auch nicht um Energie, da Energie nicht gesteigert und vermindert werden, sondern nur umgewandelt werden kann.

Und damit ist eigentlich schon klar, dass die Wirklichkeit viel widersprüchlicher ist, als wir denken bzw. als wir es wahr haben wollen.

Denn was da ist, muss irgendwo hergekommen sein, meinen wir, nur, weil wir uns nicht vorstellen können, dass etwas schon immer da gewesen ist.

Und die Widersprüchlichkeit der Wirklichkeit ertragen, hinnehmen und akzeptieren zu lernen ist eine riesige Lernaufgabe für uns Menschen.

Wie auch den Tod von Menschen, die viel zu früh gegangen sind.

Wenn es nicht die Menge an materieller Energie ist, die das Göttliche steigern möchte (weil es nicht geht), was möchte es dann erreichen durch sein Wirken?

Behauptung: Es geht um Bewusstheit/Wissen
Das göttliche Wirken zielt darauf ab, dass sich das ganze Universum bewusst wird. (Und Bewusstheit/Wissen ist von sich aus niemals gut oder schlecht, es ist einfach da (oder auch nicht)).

Z.B. ist Bewusstheit und das Handeln nach ihr das einzige, das uns vor solchen tragischen Unfällen bewahren kann.

Bewusstheit ist Wissen, das heißt, wenn wir wissen, dass uns in der nächsten Kurve jemand auf der gleichen Spur entgegenkommt, können wir noch rechtzeitig handeln.
Nur sind wir Menschen von diesem "Erahnen", diesem unmittelbare Wissen "meilenweit entfernt" wie Turbo sagen würde, weil wir Menschen viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt sind und uns viel zu wichtig nehmen.

Der Humor ist in diesem Konzept tatsächlich eine starke Kraft und hilft die widersprüchliche Welt leichter zu nehmen.

Wer sich dafür näher interessiert, dem sei folgendes Buch ans Herz gelegt:

"Eine andere Wirklichkeit" von C.C.
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