Zitat:
Zitat von Wolf11
Mein Posting bezog sich auf den Vergleich Tennis/Tischtennis, das hatte ich doch schon geschrieben.
Dass Du das Thema Männer/Frauen einigermaßen einschätzen kannst, weiss ich. Deswegen hattest Du ja auch geschrieben, dass Du Sun YingSha eine ausgeglichene Bilanz in der TTBL zutraust.
Dieser Satz zeigt mir, dass Du von der chinesischen Trainingspsychologie nicht so wirklich etwas weisst.
In diesen Spielen, die übrigens auch alle öffentlich innerhalb offizieller Veranstaltungen gespielt werden, stehen alle unter besonderem Druck.
Kein Mann will diese Spiele verlieren. Man wird alles dafür tun, dass dies nicht passiert. Aber auch die Damen stehen unter Druck, denn eine Wang ManYu will nicht gegen die Nummer 60 oder 100 der Weltrangliste verlieren. Alle sind da hochmotiviert.
Diese Spiele sind eine enorm harte mentale Wettkampfschulung. Für Männer wie für Frauen. Nicht umsonst ist eine der größten Stärken der chinesischen Spieler und Spielerinnen, dass sie gerade dann, wenn es in einem Spiel extrem eng wird, dem Rest der Welt meistens überlegen sind.
Noch ein kleiner gutgemeinter Tipp:
Bevor Du Dich hier immer wieder mit Berichtigungen für Flüchtigkeitsfehler hervortust (Ich lese meine Postings nicht noch einmal gegen, weswegen sich da immer mal ein Fehler einschleichen kann) kümmer Dich doch lieber mal um Deine Kommasetzung in so manchen Deiner Postings.......
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Mag ja alles zutreffen, aber in einem Vergleich Mann gegen Frau wird der Mann sich immer zurücknehmen. Das wird von ihm erwartet. Gegen eine Frau anzutreten, ist für einen Mann immer eine Gratwanderung.
Man erwartet vom Mann (in der westlichen Kultur), dass er sich verhält wie ein "Gentleman". Würde er das nicht, würde er von allen Seiten angegangen. Dieses Verhalten liegt in der Erziehung des Mannes.
Wie das im Tischtennis in China ist, kann ich nicht beurteilen. Aber in jedem Sport, wo Frauen und Männer gegeneinander antraten, den ich verfolgen konnte, haben sich die Männer immer zurückgenommen.