Zitat:
Original geschrieben von sVeNd
Zur Anzahl der spiele: es muss einfach so sein, dass der der absolut mehr gewinnt auch mehr punkte kriegt, ansonsten wäre der, der von 2 spielen eins gewinnt, ja so stark wie der, der von 20 10 gewinnt, obwohl der letzte spieler absolut mehr leistung erbracht hat (er hat neun spiele mehr gewonnen).
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Naja, ich denke schon, daß die Punktzahl nur die
Spielstärke beschreiben sollte.
Und ich denke in der Tat, dass Bilanzen 11:11 und z.B. 8:8 auf dieselbe Spielstärke schließen lassen.
Der Spielstärkeschätzwert des 2. Spielers ist nur eben nicht ganz so sicher wie beim ersten Spieler, er kann eben auch größer oder auch kleiner sein (im Prinzipist das beim ersten Spieler genauso).
Ich denke, ein gerechtes System sollte in so einem Fall eine gleiche Spielstärke ausspucken!
Es sollte (abgesehen von einer geforderten Mindestzahl von Spielen) unabhängig sein von der Anzahl der Spiele, es sollte nur von der Erfolgs
quote abhängig sein. Die Stärke der Gegener kann und sollte da natürlich berücksichtigt werden.
Ansonsten hättest du ja die (in meinen Augen) absurde Situation (in diesem Beispiel: alle Gegner sind gleich stark), daß ein 11:11-Spieler als
genauso stark (+44 Punkte) eingestuft wird wie ein als ein 9:7-Spieler und sogar
stärker als ein 8:6-Spieler (+40 Punkte).
oder
ein 9:10 bringt genausoviele Punkte wie ein 7:6 (jeweils +32)
-> "Du kannst negativ spielen, hauptsache du machst genug Spiele!"
Ich denke, diese Spielstärkennziffer (oder wie auch immer man sie nennen mag) sollte die Spielstärke beschreiben, sollte beschreiben welche Erfolgsaussichten ein Spieler (in einem Spiel in 10 oder auch in 100) hat.
Wenn man sich die Punkte auch durch fleißiges Spielen jeweils mit mäßigerem Erfolg zusammensammeln kann, bekommen wir eine ganz andere Zahl, die eben nur zum Teil von der
Spielstärke bestimmt wird.
Ich möchte einen Spieler halt gern für seien Fleiß loben, der Fleiß für sich genommen hat aber noch nichts mit seiner Spielstärke zu tun.
Jens