Zitat:
Zitat von Abwehrtitan
Über meine Familie werden wir hier nicht weiter spekulieren, nur soviel, die Mädchen sind relativ hart erzogen, aber auch zu Anstand, Ehrlichkeit etc., wir haben ihnen einen Normenatlas an die Hand gegeben, der solche Taten weitgehend unterbindet.
Sollten sie dennoch solche Taten begehen, werde ich sie nicht schützen, und auch meine Haltung nicht ändern. Sie wären DANN für mich ebenso Dreck.
Dreck und der Umgang mit Dreck hängt, natürlich von der Schwere der Schuld und den Schäden die angerichtet wurden.
Gegen gelungene Sozialarbeit gibt es keine Einwände, du solltest mal rückwärts lesen, erst vor wenigen Tagen habe ich meine politische Grundeinstellung, und arum diese sich derzeit ändert geschildert. Wahrscheinlich war ich zu Studizeiten linker als die meisten hier, später bin ich dann der Mitte immer näher gekommen, heute sehe ich mich im konservativen Lager, ohne im Grundsatz soziale Themen abzulehnen, linke Komplettspinnerei dagegen schon.
Und Antifa-Kollegen dürfen mir gerne auf der Straße entgegentreten, ich unterstütze gerne tatkräftig, wenn ich Leute zu neuer Orientierung verhelfen kann. Das gilt ebenso für Björn und Kollegen, nur andersherum.
Aber halte von mir was du willst.
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Solche Taten vielleicht - aber steckst du da drin? Ein Normenkatalog kann dich nicht vor Trieben schützen, genausowenig wie Erziehung dich nicht vor Homosexualität schützen kann. Und da sind wir sicherlich unterschiedlicher Meinung, weil ich immer zu meinen Kindern stehen würde, wenn sie mich um Hilfe bitten würden - egal, was sie getan haben. Ansonsten müsste jede Mutter und jeder Vater sich von Mördern lossagen (was wohl schwerwiegendere Verbrechen sind)...und was ist mit Totschlag? Ist das dann "nur" Pech oder ist das nicht vielleicht auch schon eine triebgesteuerte Tat?
Ich verstehe aber deinen Standpunkt und akzeptiere den auch - nur wäre das nicht meiner. Jeder verarbeitet aber auch solche Situationen anders, genauso wie jeder anders trauert oder sich freut. Und so unterschiedlich Menschen sind, dennoch muss man im Rahmen unserer Gesellschaft das handhaben und das ist nun einmal die Justiz. Und nach der ersten Beurteilung ist das wohl ein relativ hartes Urteil (juristisch betrachtet), menschlich sicherlich nicht hart genug - aber wie ich schon schrieb, was ist dann erst mit Totschlag oder Mord (egal, aus welchen Motivgründen).
Und keine noch so harte Strafe macht irgendetwas besser oder hätte es verhindern können - man hätte es vorher verhindern müssen und dort sind die Fehler zu suchen.