|
AW: Kantentreffer beim VH-Topspin
Hoi JanMove
Der weichere ME erlaubt dir das Schlägerblatt stärker zu schliessen. Das hat sich im diagonalen Ziehen offenbar schon umgesetzt. Umgekehrt hast du im Unbewussten von den früheren Belägen her immer noch drin, den Schläger etwas offener zu halten beim TS. Solche Automatisationen kommen dann voll im Match zum tragen und du spielst schon aus einem gewissen Sicherheitsbedürfnis heraus mit dem mehr geöffneten Schlägerblatt.
Beim VH-TS in der Diagonalen hast du ja die super Gelegenheit, die Beschleunigung deiner Tops zu entwickeln und die Kurve wird flacher und der Ball schneller. Natürlich steckt auf ein gewisses Risiko dahinter, das du im Match wahrscheinlich noch nicht eingehst.
Versuch doch einfach in den unregelmässigen Übungen gleichviel Beschleunigung und flache Flugkurve anzustreben und dann wirst du wahrscheinlich auch den einen oder andern Kantentreffer haben.
Letztlich ist dein TS eine Frage deines Spielsystems. Ich hab ja letzten Sonntag gesehen, wie die Gegner mit deinen langsameren Rotationstopspins doch recht Mühe bekundeten und tendenziell zu weit hinten standen, bzw. den Ball zu spät returnierten. So lange du mit dieser Art von TS Erfolg hast und du den sehr sicher spielst, ist ja alles in Butter.
Ich glaube, es geht einfach um die Differenzierung zwischen den Rotationstopspins und den "harten" Topspins.
Das kannst du wunderbar üben: Einmal den weichen TS ziehen und auf den nächsten Ball wieder den harten TS ziehen. Ich denke, dass sich dann deine Schlägerneigungen einpendeln wird.
Gruss
Martin
__________________
TIBHAR Evolution MX-S 1.8 | STIGA Hornet | DER MATERIALSPEZIALIST Hellcat OX
|