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AW: Kantentreffer beim VH-Topspin
Hoi JanMove
Ich denke, du fährst mit den Rotationstops eh besser, weil du damit sicherer spielst und eben den dazugehörigen Zeitbonus hast.
Interessant ist bei dir ist, dass du den RH-Angriffsball recht schnell und auch sicher spielen kannst, so dass ich annehme, dass deine eigentliche Stärke die RH ist. Dein VH-TS ist so eine Art Vorbereitungsschlag, der zum Glück doch oft zu direkten Punkten führt, weil deine Gegner auf deinem Niveau eher mit schnellen Topspins rechnen.
Trotzdem kann es dir geschehen, dass du gegen Leute spielst, die Rotationstopspins keine Probleme haben und dann wäre es sicher sinnvoll, du könntest solche Leute mit Tempovariationen überraschen. Darum meinte ich auch, dass du beide Arten Topspins trainieren sollst und so sich allmählich die Sicherheit beim Tempowechsel einstellt.
Trifft es zu, dass deine starke Seite die RH ist, bleibt der Wechsel von der RH-Stellung zur VH-Stellung eine wichtige Situation, die mit entsprechender Beinarbeit zu trainieren ist. Ich würde vermehrt im Training diesen Stellungswechsel trainieren: RH mit parallelen Füssen und VH mit rechtem Bein hinten.
Mit der Ausholbewegung, bei der das rechte Bein nach hinten geht, hast du gleichzeitig auch diesen Zeitgewinn, ohne dass du dich 2 m hinter die Grundlinie begeben musst.
Beinarbeit ist zwar anstrengend, kann aber problemlos von jedem, der das will, erlernt werden. Das funktioniert schon bei einer einfachen Übung, wo dir der Partner einmal auf die RH und einmal auf die VH blockt.
Beinarbeit ist reine Fleissarbeit und dass du fleissig bist, wissen wir.
Gruss
Martin
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