Zitat:
Zitat von hacko
Hin- und her zu wechseln gibt eher weniger Sinn, als in angesprochenen Intervallen die Beläge zu erneuern würde ich behaupten wollen!? 
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Hier liegt ein Missverständnis vor: Natürlich meine ich mit dem "hin und her wechseln" lediglich, den neuen Schläger samt neuer Beläge mit dem bisherigen Setup zu vergleichen. So ließe sich in einem direkten Vergleich feststellen, inwiefern die alten Beläge "abgespielt" sind bzw. sich anders als fabrikneue Beläge verhalten, wobei dennoch etwaige Unterschiede in der Beschaffenheit des Holzes als Störfaktor auftreten könnten. Schwankungen mit Blick auf die Beläge, je nach Charge, sollten noch kleiner ins Gewicht fallen.
Beispiel: Ich habe den neuen Schläger erhalten. Ich spiele eine halbe Stunde mit dem alten Schläger. Dann nehme ich den neuen Schläger zur Hand und beobachte, ob ich einen wie stark auch immer gearteten Unterschied feststellen kann. Die Alternative wäre, neue Beläge auf das alte Holz zu kleben. Ein richtig sauberer A/B-Vergleich wäre dann nicht mehr möglich, ich wäre bzgl. der Charakteristik der alten Beläge auf mein Gedächtnis angewiesen.
Und da zwischen beiden Optionen bloß knapp 30 Euro stehen, stellt sich für mich keine finanzielle Frage, sondern stört höchstens der Aspekt, dass das neue Holz sich einen Ticken anders verhalten könnte als das aktuelle Holz sowie die Frage, inwieweit neue Beläge "eingespielt" werden müssen bzw. ihre Charakteristik in den ersten Wochen verändern. Vermutlich wäre es am aussagekräftigsten, den Vergleich zu wiederholen, wenn die neuen Beläge schon ein paar Trainingseinheiten auf der Uhr haben.
Mit Blick darauf sowie ganz allgemein kann ich aber den Worten von @derTTT sehr viel abgewinnen:
Zitat:
Zitat von derTTT
Tischtennis ist ein Sport, der permanente Anpassung erfordert. An andere Tische, Bälle, Luftfeuchtigkeit, Boden. Ach ja, Material der Gegner gibt's auch noch... Solange diese Anpassungen um Größenordnungen stärker sind, sehe ich bei GLEICHMÄßIGER Abnutzung oder Alterung eines Belages das Argument "will eine Anpassung meiner Technik vermeiden" nicht als schlagendes Argument. Übrigens haben Beläge auch Fertigungstoleranzen, die sich auswirken. Wenn dann Leute jedes Jahr auch noch ausgiebig verschieden Beläge testen, wird das Argument noch mehr ad absurdum geführt.
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