@martin:
dein Eröffnungsbeitrag erweckte - zumindest bei mir - den Eindruck, als würde Schupfen-Traineren alle notwendigen Fertigkeiten vermitteln, die ein Anfänger braucht. (Vielleicht habe ich jetzt etwas übertrieben). Wahrscheinlich wirst du damit auch einen Anfänger sehr schnell dahin bringen, dass er er gegen Gleichaltrige, die überwiegend offensiv trainiert haben, wenig verliert. Ich möchte nochmal betonen, dass ich sehr auf die individuellen, auch mentalen Fähigkeiten eines Anfängers achte, deswegen verdamme ich weder deinen Beitrag noch die Beiträge der anderen. Ich denke aber, es ist auf Dauer einfacher, einen Angriffsschlag sicherer zu machen, als einen Schupfschlag gefährlicher (Abwehrspeiler jetzt mal ausgenommen).
Wenn du Schupftraining als Hauptbestandteil der Anfängerschulung einsetzt, wird das dazu führen -wie andere weiter oben schon erwähnt haben- dass sich die Spieler in Stresssituationen, zum Beispiel kurz vor einem "sicheren" Sieg - auf das zuerst Erlernte zurückziehen und vielleicht doch noch verlieren.
Man erkennt diese Spieler auch oft daran, dass sie zwar mit dem Arm VH-Topspin ziehen, mit den Beinen aber "RH-Schupfen" , also völlig falsch zum Ball stehen. Nicht, weil sie das nicht anders gelernt hätten, sondern weil die Angst, einen Fehler zu machen, den Mut. anzuzugreifen, unbewusst hintergeht. Wenn ein Anfänger jedoch gelernt hat, dass Angriff die beste Verteidigung ist, wird ihm -dieser- Fehler nicht passieren. Vielleicht bolzt er sich dann aber zu Tode, wenn sein Angriff zu unüberlegt oder unsicher ist.
Deswegen ist meist so, dass einer am Ende verliert und einer gewinnt.
Für diesen blöden Schluss-Satz werfe ich jetzt einen €uro in das Phrasen-Schwein