AW: TT-Projekt Makkabi Frankfurt
Jeder Verein gibt sich seine Kultur und somit auch seinen Ruf selbst.
Im Prinzip kann ja jeder Verein machen, was er will, solange er keine anderen stört. Nur leider werden hier andere Vereine in der jeweiligen Spielklasse gestört, die im Gegensatz zu diesem Konstrukt richtige Vereine sind und denen dann u.U. ein Jahr sportlicher Ziele genommen wird mit so einer internationalen Auswahl *außer Konkurrenz*. Gut, wenn man keine Teams in den jeweiligen Spielklassen hat und das nur aus der Entfernung betrachten braucht.
Frage ist halt, wie das internationale Rekrutieren läuft. Kontakte und Netzwerke scheinen ja gut zu funktionieren, wenn man über 30 Rückrundenwechsel überwiegend aus dem Ausland hat. Training? Bezahlung? Spielerhandel (bzw. -Vermittler)?
Nicht unbedingt ruffördernd ist, dass ausgerechnet mit dem wohl zwielichtigsten Akteur im Amateur-TT (Ex-Nauheim) gedealt wird.
Um was geht es einem Verein? Anerkennung, Werbung, gute Öffentlichkeit. Da ist Makkabi in seiner eigenen Bubble. Erstmal braucht ein gesundes Konstrukt mehr als eine One-Man-Show im Hintergrund. Und ab einem gewissen Niveau auch Zuschauer*innen vereinsübergreifend. Aber wer soll da Interesse haben, wenn das Modell in der TT-Szene eher Verachtung als Anerkennung erntet. Vielleicht geht es auch einfach nur um Individualinteressen und Umfeldüberlegungen sind überflüssig?
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Nichts bleibt wie es wird!
Mephisto
TSG Oberrad
Geändert von Mephisto (10.12.2025 um 23:28 Uhr)
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