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Alt 13.12.2025, 23:26
Chris21272 Chris21272 ist offline
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°

Ich bin damals auf den Hikari gewechselt weil ich - unter anderem in diesem Thread - gelesen habe, dass man damit beim Schupf sehr viel US erzeugen kann und dass es ein sehr kontrollierter Belag ist. Beides hat sich für mich bewahrheitet. Ich bin damals von der 4.KK oben in die 1. KK unteres PK gewechselt, weil ich eine Mannschaft hochgerutscht bin und hatte mit dem Hexer Powersponge Schwierigkeiten bei der Aufschlagannahme. Generell war der Unterschied im Niveau schon recht groß und ich wollte eine "sichere" Seite und mit der VH angreifen. Obwohl ich mittlerweile etwas an Spielstärke hinzugewonnen habe, hat sich an dieser Éinstellung nichts geändert. In diesem Jahr habe ich versucht von meinem leichten offensivem Balsaholz auf ein offensives etwas schwereres OFF- Vollholz zu wechseln. Ich kam mit dem Holz gut zurecht. Die sonst mit dem Hikari schwer fallende RH-Eröffnung ging deutlich leichter! Leider musste ich feststellen dass auch nach einem Monat Eingewöhnungsphase in der ich viel mit dem neuen Schläger gespielt habe, das Erzeugen von sehr starkem US nicht mehr möglich war. Mit meinem neuen leichten grifflastigem Vollholz mit kleinem Schlägerblatt passt es wieder mit dem Hikari. Von daher gelten die hier von mir genannten Vorteile für mein Setup. Wie sich der Belag auf anderen Hölzern und mit anderer Technik spielt, kann natürlich abweichen. Der Belag ist recht schwer, ein Holz mit normal großem Schlägerblatt wird dadurch ganz schön kopflastig!

Vorteile für mich:

Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle...bei Aufschlagannahme (man kann damit Aufschläge abstoppen), bei Schnittweitergabe, beim Schupfspiel, beim Spiel gegen Material, beim Blockspiel, bei Stoppbällen und auch bei Schussbällen. Man kann damit einfach wunderbar plazieren. Ich mache generell wenig RH Aufschläge aber das klappt auch gut damit, denn das OG ist eher weicher.

Ich werde oft gefragt, ob ich Material spiele, weil mit dem Hikari ein ähnlich ekeliges Spiel für den Gegner möglich ist. Gestern war ich als Gast in einem anderen Verein zum Training und habe ein Doppel mit einer mir nicht bekannten jungen Dame gespielt gegen ein eingespieltes Doppel (spielen eine Klasse über mir). Ich habe in beiden Konstellationen mehrmals die Aufschläge so zurückspielen können, dass der Partner des Aufschlägers durch meinen Rückschlag einen Fehler gemacht hat. Das schreibe ich schon dem Hikari zu, denn ich nehme generell mit der RH an.

Durch den fehlenden Katapult dieses Klassikers kann man auch gut kurz spielen oder mit einem passiven Block den Gegner wieder schön an den Tisch holen. Mir gefällt der Belag sehr gut und ich freue mich oft über gefühlvolle, plazierte oder mit "Säge" gespielte Bälle. Selbst Bälle, die zu hoch geraten, werden auf meinem Spielniveau durch den US oft noch ins Netz geschlagen bei einem Angriff.

Der für mich große Nachteil ist eben dass der Belag sich durch den fehlenden Katapult wirklich nicht dynamisch spielt. Die RH Eröffnung fällt mir nicht so leicht und ist mit diesem Belag auch nicht so einfach wie z B mit dem VegaPro. Ich habe das aber mit erfahrenen Trainern besprochen, die mir gesagt haben, dass mein Armzug schnell genug ist um das auch mit dem Hikari hinzukriegen. Bei mir mangelt es eher generell an der Technik...

Trotz der für mich vielen Vorteile ist es doch ein sehr spezieller Belag durch die Härte...muss man mögen und ist auch nicht für jeden gut zu aktivieren im offensiven Spiel.

Für mich ist es optimal, dass ich viele Gegner bis ca 1450 TTR vom Angriff abhalten kann durch den starken US im Schupf und dass ich das Spiel damit gut dirigieren kann. So kann ich im Normalfall das Spiel eröffnen.
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