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Alt 14.12.2025, 16:26
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Fastest115 Fastest115 ist offline
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AW: Wie viel freies Spiel bei Anfängern?

Zitat:
Zitat von Levinhero Beitrag anzeigen
Das was man tut ist irrelevant, dass wie man es vermittelt ist wichtig. Z.b. Meiner Kleiner hatte mit 7 bereits fast 1000 Punkte. Übungen mit gleichaltrigen Anfängern machen natürlich keinen Spass. Unser Trainer hat ihm einfach die Rolle des Trainers übertragen. Er kommt sich in den Momenten wichtig vor und man vermittelt ihm dadurch Hilfsbereitschaft und Geduld, Auch wenn er eine stunde lang keinen Ball zurückbekommt, ist er nicht frustriert. Der Trainer kann sich sicher sein, dass der Anfänger gerade lernt und muss nicht ständig zwei frustrierte Anfänger wieder an die Platte bitten. Das Trainerdasein ist echt schwierig, dieses Fingerspitzengefühl zu haben zwischen professioneller Grundhaltung, an denen sich Talente orientieren und die soziale Kompetenz zu haben allen Gerecht zu werden ist für einen Einzelnen fast nicht möglich, deswegen wünschen sich viele Einzelkämpfer Charaktere die sie am besten Händeln können, sowas gibt es aber nicht. Meine Erfahrung zeigt, dass je mehr Trainer mit unterschiedlichen sozialen Kompetenzen sich dem Jugendtraining widmen, desto mehr Output hat man. Es ist dabei egal, ob man eine Gruppen, Alter , stärken und technikunterteilung vornimmt. Die Kinder spüren schnell, dass einer mit 16 Kinder überfordert ist und machen was sie wollen
Da bin ich 100% bei dir.

Wenn man ideale Bedingungen hat ist Training einfach zu organisieren und durchzuführen.
Wenn ich 3 Trainer habe (einer kann gut mit Anfängern, einer kann gut motivieren/mit schwierigen Charakteren umgehen und einer technisch gute Spieler besser machen)
Wenn ich genug Tische und Trainingstage/zeiten habe
WEnn die meisten Kids schon motiviert sind

Dann ist es auch relativ einfach

Wenn du da nur einen Trainer (zb den der am besten Leistungsorientiert arbeitet) hast mit 20 KIds wovon 15 keine Lust haben ordentlich zu trainieren und nur 6 Tische 2 mal die Woche 1,5 Stunden dann wird es schwierig und du musst schon sehr stark überlegen was du wie mit wem machen willst/kannst...

zu deinem 7 Jährigen mit 1000 Punkten.
Na klar fühlt der sich wichtig und bleibt auch motiviert, wenn er sich um die anderen schwächeren Anfänger kümmert. In sofern eine gute Sache.
Andererseits bringt es ihn selbst spielerisch natürlich nicht weiter.
Der müßte eigentlich die ganze Zeit mit den 12 Jährigen trainieren die 1200 TTR haben, wenn er besser werden will.
Es geht wenn er zb sich 2 mal die Woche um die kleinen kümmert und dann anschließend noch 1,5 Stunden selber trainiert (wobei da die KOnzentration dann auch weg ist und auch sehr spät am Abend wird) und 3 mal die Woche vollgas selbst trainieren kann.

Natürlich auch die Frage was ist das Ziel, da dort die Grundlagen gelegt werden. Muss man ihn 5 mal selber trainieren lassen damit er mal Bundesliga spielt...mit dem Risko dass er mit 14 keinen Bock mehr auf TT hat und aufhört, weil man ihm zuviel zugemutet hat?
Oder reicht 3 mal selbst und 2 mal um Kids kümmern und es wird dann eben nur Regionalliga (weil er Talent hat)
oder lässt man ihn immer den Spass mit den kleinen haben und er trainiert nur gelegentlich selbst dann wirds eben nur Verbandsliga...
Kommt sicher auf das Kind an wieviel "Drill" man ihm zumuten kann bzw wieviel "Spaß" man ihm lassen muss...
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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