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AW: Tischtennis in den Medien
Die Diskussion zeigt, dass es keine Entweder-oder-Lösung gibt. TV allein rettet TT nicht, Streaming allein aber auch nicht. TV bleibt relevant für ältere Zielgruppen, Quereinsteiger, Eltern/Großeltern, also genau die Gruppen, die Vereine realistisch noch gewinnen können.
Online ist zwingend für die Zukunft, aber nur dann wirksam, wenn Inhalte nicht nur verfügbar, sondern anschlussfähig an bestehende Kulturformate sind (Kurzform, Storytelling, Persönlichkeiten statt Ergebnisse).
Die bittere Wahrheit: Tischtennis konkurriert nicht mit Fußball, sondern mit Aufmerksamkeit. Und die ist heute fragmentiert, schnelllebig und selten sportzentriert.
Die Übertragung aus Saarbrücken zeigt immerhin eines sehr deutlich: Wenn man es gut macht, wirkt TT modern, professionell und attraktiv. Die offene Frage bleibt nicht wie man sendet, sondern wie man Menschen überhaupt dazu bringt, hinzuschauen.
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Gruß,
Duque
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