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Alt 29.12.2025, 11:55
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AW: Chinesische Superliga CTTSL - Chinese Super League 2025

Zitat:
Zitat von Wolf11 Beitrag anzeigen
Warum wieder diese negative Sichtweise ?

Die Finalrunde der Super League brachte auch ohne die verletzten Spieler-/innen tollen Sport zutage und ein Tischtennis auf einem Niveau, wie man sich es bei uns wünschen würde.

Wenn das wirklich "Nichts" wäre, was ist das dann, was man in unseren deutschen Bundesligen sieht ?

Zunächst mal das Positive:

Die große Matchwinnerin war die neue Jugendweltmeisterin Qin YuXuan, die mit ihren beiden großartigen Siegen (3:0 gegen Xu Yi und 3:1 gegen Qian TianYi) 2 der 3 Punkte zu dem Triumph von Shenzhen University beigetragen hat und die damit nach ihrem Gewinn der Jugendweltmeisterschaft nun auch bei den Damen einen nächsten großen Glanzpunkt setzen konnte. Das ist in der Vergangenheit beileibe nicht jeder Jugendweltmeisterin gelungen.

Entscheidend war sicherlich das Fehlen von Wang ManYu, die ja noch im Halbfinale mit ganz souveränen Siegen gegen Wang YiDi und Li YaKe überzeugt hatte.

Für viele überraschend saß sie dann im Finale dann aber nur auf der Bank und feuerte ihre Teamkameradinnen an.

Ich konnte mich inzwischen im Team darüber informieren, dass ManYu nach dem Halbfinale über leichte Schmerzen im Rückenbereich klagte, dies aber nicht weiter tragisch nahm, da sie dies ihrer chronischen Rückenverspannung zuordnete. Eine sicherheitshalbe Untersuchung ergab dann eine leichte Zerrung der Lendenmuskulatur. Ein typisches Überbelastungs-Problem, was aber nicht tragisch und problematisch ist.

ManYu wollte dann auch das Finale spielen, auch wegen ihren Teamkameradinnen, aber das medizinische Team stoppte ManYu dann aus einer reinen Vorsichtsmaßnahme heraus, um keine weiteren Risiken für künftige Turniere einzugehen.

Hier meldete sich dann auch Wang LiQin zu Wort, auch im Hinblick auf die Verletzungen von Sun YingSha und Lin ShiDong und Wang ChuQin, dass man einige der nachgeordneten Turniere (ab Champions-Turniere abwärts) im kommenden Jahr eher mit jungen Spieler/-innen besetzen möchte, um die absoluten Topstars für die ganz großen Turniere (WM, Worldcup, Smashes, chinesische Champions-Turniere, Kontinental-Turniere) zu schonen. Davon sind teilweise auch die beiden nächsten Turniere in Doha (Champions-Turnier, Star Contender) betroffen.

Allerdings wird in China in Kürze das gesamte Trainerteam des Nationalteams neu organisiert mit teilweise auch personellen Änderungen, wo die Turnierplanung dann nochmals besprochen wird.

Zurück aber wieder zu dem Finale der Super League.....

Qin YuXuan war also die große Heldin des Finales. Hatte sie im Halbfinale noch Schwierigkeiten mit dem sehr speziellen Spielstil von Sun MingYang, glänzte sie dann im Finale mit einem sicheren 3:0 Sieg gegen ihre ebenso starke ehem. Partnerin aus dem Jugend-Nationalteam, Xu Yi, die in diesem Jahr ja u.a. Hina Hayata geschlagen hat, und dann einem noch überzeugenderen 3:1 Sieg gegen die arrivierte Qian TianYi. Gerade dieser Sieg hat das Trainerteam sehr begeistert.

Für Qin YuXuan war es somit ein tolles Ende dieses Jahres 2025 und auch eine Entschädigung für das Pech, dass sie teilweise 2024 hatte.

Ich persönlich hatte sie ja bereits im Sommer 2024 als Favoritin für die Jugend-WM bezeichnet, musste dies dann aber im Oktober 2024 revidieren, als sie sich verletzt hatte. Sie schaffte es dann zwar noch, in Schweden teilzunehmen, war aber noch nicht wieder in ihrer Topform und verlor dann gegen Hana Goda. Ein Jahr später, 2025, holte sie dann aber ihren Triumph nach. Ihr gelang die Revanche gegen Hana Goda und schlug dann auch Anna Hursey und Zong GeMan im Finale. Und nun gewann sie als maßgebliche Spielerin die Super League.

Den 3. Punkt zum Sieg steuerten Kuai Man und Miu Hirano im Doppel gegen Chen XingTong und Qian TianYi bei.

Kuai Man ist inzwischen ein echtes Phänomen in Sachen Doppel/Mixed, denn praktisch egal, mit wem sie spielt, hat sie Erfolg. Ihre Gegenerinnen waren immerhin die chinesischen Doppel-Meisterinnen und Siegerinnen des China Smash 2024.

Und auch für Miu Hirano war dies ein toller Abschluss eines für sie ansonsten sehr bitteren Tischtennis-Jahres. Dazu muss man sagen, dass Miu innerhalb des Teams von Shenzhen während der ganzen Saison sehr gut aufgenommen wurde und sich sehr gut integriert hat. Miu erwähnte das nach dem Finale auch nochmal und bedankte sich explizit bei ihren Teamkameradinnen Sun YingSha, Kuai Man und Qin YuXuan, wie gut sie sie aufgenommen hätten und dass sie sich im Team immer wohlgefühlt habe und es eine tolle Zeit war, für die sie sehr dankbar ist. Dies war eine sehr emotionale Äußerung.

Den Achtungserfolg für das unterlegene Shandong-Team landete Chen XingTong, die wieder in ihrer Normalform aufspielte. indem sie Miu Hirano beim sehr souveränen 3:0-Sieg keine Chance liess.....

Die Zuschauer sahen trotz der Abwesenheit von Sun YingSha und dem Fehlen von Wang ManYu im Finale und von Chen Yi großartigen Sport, gerade auch von vielen jungen Spielerinnen und sie honorierten das auch mit viel Begeisterung und Applaus....

Hier das Finale.....

In der deutschen Bundesliga hat der Spieler, der in China zuletzt alle Gegner reihenweise überaus deutlich geschlagen hat, eine 7:3 Bilanz erspielt. Also ein bisschen spielen können die Leute in der Liga auch. Wieso also diese negative Sichtweise der deutschen Bundesliga gegenüber?
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