Zitat:
Zitat von Fozzi
Für mich ist diese Diskussion einigermaßen unnütz, aber ich gehe davon aus, dass es für mich einen Unterschied macht, ob ich aus Versehen einen Käfer/Regenwurm, Hasen, Nachbars Katze oder Nachbars Sohn überfahre.
Das mag beim bewußten Töten ein bisschen anderes sein - aber eben auch nur ein bisschen.
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Es gibt nur zwei vertretbare Arten von vorsätzlicher Tötung:
1. Selbstverteidigung / Notwehr
2. Erlösung von Leid
Dein erster Absatz ist natürlich völlig richtig und sollte auch jeder verstehen.
Zitat:
Zitat von Fozzi
Der moralische Kompass mag bei vielen sehr unterschiedlich sein, aber ich denke, dass inzwischen doch einige zustimmen, dass Massentierhaltung von empfindenden Lebewesen zumindest fragwürdig ist und schon ein Anlass, seinen Lebensstil zu hinterfragen. Von Gesellschaftskrankheiten durch falsche Ernährung Mal ganz abgesehen.
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Das Problem bei der Fixierung auf das Problemfeld Massentierhaltung - welches angeblich viele Menschen auf dem Schirm haben, aber nicht danach handeln - liegt darin, dass man als Lösung angenehmeres ausbeuten und töten als legitim betrachtet, ohne zu hinterfragen, ob ausbeuten und töten überhaupt gerechtfertigt sind. Eine Art thinking past the sale.
Auch diesbezüglich würde man in einem anderen Gewaltkontext niemals so argumentieren. "Hey, verprügel deine Frau nicht 7x pro Woche mit dem Baseballschläger, verprügel sie nur 3x pro Woche mit dem Handtuch!" Klingt absurd? Dann hast du das Prinzip verstanden. Es ist absurd. Bei Menschen würde man ein solches Plädoyer nicht gelten lassen. Warum dann bei Tieren?