Da in diesem Thread immer noch Uneinsichtigkeit und Ignoranz bei einigen plunder Lesern zu scheinen besteht, poste ich weiter random Instanzen, wo ich sofort und klar eine Version/Form/Variante der Inverse erkenne. Hier Gauzy mit einer looped inverse genauso wie Zhu Yuling:
Tatsächlich habe ich neulich beim Ligaspiel genau diese Art der Eröffnung mehrfach *gegen einen schwächeren Gegner* angewendet. Ja, je nachdem kann man das auch einfach als Lupfschlag bezeichnen und im Effekt -je nach Spinmenge- auch als No-spin Loop. Angewendet auf einen starken US-Ball, erzeugt die looped inverse typischerweise weniger Spin (bis hin zu No-spin);
das kann den Gegner überraschen, da er bei einem klassischen bh loop definitiv mehr Spin (als sein eigener starker US-Ball) erwarten würde, weil man mit einem Rückhandtopspin den US-Ball ja
ziehen muss.
Bei der Ausführung der looped inverse fängt's mit einem Abrollen an, und je nach Geschicklichkeit im Hochklappen des Handgelenks
kann man gerne versuchen dem Ball im letzten Moment eigenen Topspin mitzugeben. Eine looped inverse ist für den Gegner kein gefährlicher Schlag, kein druckvoller Schlag. Man setzt ihn nicht damit unter Druck. Und im ungünstigsten Fall erkennt er die Harmlosigkeit des Balls (No-spin, Little spin, slow speed) und greift ihn sofort an.
Ziel war ja nur, den starken US-Ball per alternativer Rückhand (reves alternativo) zu eröffnen AND dabei keinen
Luftschlag zu riskieren (Versuche eines RH-Topspins führen in Stresssituationen nicht selten zu Luftschlägen!) und schauen, wie der Gegner darauf reagiert. Objektiv gesehen ist eine looped inverse ein sicherer/risikoärmerer Schlag als ein bh loop.
"Die Inverse" (veralteter Begriff: "Der Revalt") ist ein
allgemeiner Begriff. In einer Halle voller bunter ponplayers finden sich immer mehrere(!), die ab und zu oder gar konsequent ihre Inverse auspacken, ... ohne zu wissen, dass plunder eindeutig dafür eine Bezeichnung gefunden hat.
Apropos, ein No-spin Loop ist ein konkreter VH- oder RH-Schlag auf US, meist als RH-Schlag ausgeführt. So manche Anfänger und Hobbys eröffnen laufend auf diese Weise poor quality US-Bälle (ganz zu meinem Erstaunen und Frustration), ohne zu verstehen, was sie da tun. Schupft man ihnen dann einen starken US-Ball zu, landet ihre Eröffnung im Netz, und sie verstehen das nicht.

Ganz erfahrene (meist ältere) Spieler eröffnen auch sofort und ständig per No-spin Loop, genauso zu meinem Erstaunen und Frustration: denn wenn gegen mich erfolgreich eröffnet wurde, bin ich unter Druck, besonders wenn sein RH-Schlag mit Pfeffer übers Netz kommt.

Bei solchen Matches/Gegnern wird einem bewusst, dass man im Grunde keinen Topspinschlag für die Eröffnung benötigt.
Es gibt halt genannte Klassen von Spielern, denen kann man mit high quality Schupfbällen nichts anhaben. Statt dass ich dann mich traue den starken US-Ball zu eröffnen (per RH-Topspin, per No-spin Loop, oder per looped inverse), wenden
die dann einen gekonnten No-spin Loop (o.ä.: einen US-neutralisierenden RH-
Schlag) gegen einen an und plötzlich bin
ich dann der Überraschte

. Na tolle Wurst. Das sind Meister des Lupfschlags, Ballkünstler die einem meine US-Bälle einfach pitsch-patsch zurückschlagen ... ganz ohne
Ziehen. Macht mich verrückt, .. und solche befähigten Gegner vergesse ich auch nicht. Natürlich bewundere ich deren Kunst und sage ihnen das auch.
Den No-spin Loop, wie er auszusehen hat, sieht man bei PechPong oder bei Truls:
Beim Trainieren/Üben auf US (robi2 robi1 oder rb1 rb3 rb4) versuche ich gedanklich zu unterscheiden "jetzt übe ich den No-spin Loop a la Pechpong" (Ü1) versus "jetzt übe ich die looped inverse" (Ü2). Bei Ü1 ist das Ziel, die Schlagbewegung eines RH-Topspins identisch nachzuahmen und überhaupt Treffsicherheit zu entwickeln. Auf starken US (robi1) ist ein No-spin Loop wirklich ein diffiziler/riskanter Schlag, der Nerven und Fingerfertigkeit in Matchsituation kostet. Bei Ü2 ist mein Ziel, mit Qualität und bestätigter Sicherheit zu eröffnen ... wobei manchmal auch ein No-spin Ball entsteht. Eine looped inverse ist
allgemeiner, man hat mehr Spielraum, und ist in einer Matchsituation bei starken US-Bällen definitiv risikoärmer und
einfacher ausführen.
Dass sie einfacher ist (als ein No-spin loop, oder als ein RH-Topspin), macht sie so interessant/relevant.