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Alt 20.01.2026, 00:21
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AW: CCB Europe TOP16 Cup 2026 (05.02. - 08.02.2026, Montreux, SUI)

Montreux wird erneut Bühne für Europas Topspielerinnen



Der ETTU CCB Europe Top 16 Cup 2026 feiert seine 55. Auflage und setzt damit eine Tradition fort, die 1971 mit einem experimentellen Turnier im kroatischen Zadar begann. Vom 5. bis 8. Februar empfängt die Schweizer Stadt Montreux erneut die Elite Europas, wenn sich die besten Spielerinnen und Spieler des Kontinents zu einem der prestigeträchtigsten Einzelwettbewerbe des Jahres versammeln. Die Einladungen erfolgten gemäß der europäischen Rangliste, und alle Topspielerinnen und -spieler haben ihre Teilnahme bestätigt.

In den Wettbewerben der Frauen und Männer qualifizieren sich jeweils vierzehn Athletinnen und Athleten direkt über die ETTU-Rangliste, während acht weitere pro Kategorie um die letzten beiden verfügbaren Plätze kämpfen.

Deutschlands Sabine WINTER führt das Frauenfeld als Topgesetzte an. Die Halbfinalistin der vergangenen Ausgabe - und bereits 2017 - kehrt als eine der erfolgreichsten Spielerinnen ihrer Generation nach Montreux zurück. Sie gewann 2022 EM-Bronze im Einzel und sammelte insgesamt sieben EM-Goldmedaillen: Doppelgold 2013 und 2016 sowie Teamgold 2014, 2015, 2021, 2023 und 2025. Zudem gehörte sie zu den deutschen Teams, die bei den Weltmeisterschaften in Moskau und Chengdu Bronze holten. Ihr internationaler Lebenslauf umfasst außerdem Silber im Teamwettbewerb bei den European Games in Polen.

Die an Position zwei gesetzte Österreicherin Sofia POLCANOVA zählt seit Jahren zu den konstantesten Spielerinnen beim Europe Top 16 Cup. Sie wurde 2023 und 2024 Zweite und erreichte 2019, 2020 und 2022 das Halbfinale. Bei den Europameisterschaften 2022 gewann POLCANOVA Gold im Einzel und Doppel und verteidigte ihren Einzeltitel 2024 in Linz erfolgreich. Zudem holte sie bei derselben EM Silber im Doppel und Mixed. International feierte sie 2025 WM-Silber im Doppel.

Rumäniens Bernadette SZOCS, Siegerin des Europe Top 16 Cup 2018 und Finalistin 2019, gehört weiterhin zum Kreis der Topfavoritinnen. Sie stand 2021, 2022 und 2024 im Halbfinale. Ihre EM-Bilanz umfasst Teamgold 2017 und 2019 sowie Doppelgold 2022 an der Seite von POLCANOVA. Darüber hinaus gewann SZOCS zwischen 2011 und 2025 fünf Teamsilbermedaillen sowie zwei weitere Silbermedaillen im Einzel und Doppel. Bei den European Games 2023 triumphierte sie im Einzel und im Team, nachdem sie 2019 in Minsk bereits Silber im Team und Mixed gewonnen hatte. Ihren jüngsten WM-Erfolg feierte sie 2025 in Doha mit Silber im Doppel.

Die amtierende CCB Europe Top 16 Cup-Siegerin Ying HAN setzt ihre Rückkehr in die Weltspitze fort, nachdem sie 2024 aufgrund eines Achillessehnenrisses ihre Titel nicht verteidigen konnte. Die Gewinnerin von 2022 und 2023 feierte 2025 ein beeindruckendes Comeback und reist in Topform nach Montreux. HANs Erfolge umfassen fünf EM-Teamgoldmedaillen (2013, 2014, 2015, 2023, 2025), dazu Silber 2017 und Bronze 2015 sowie Einzelbronze 2013. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio gewann sie mit dem deutschen Team Silber.

An Position fünf gesetzt ist Frankreichs Jia Nan YUAN, die Siegerin des Europe Top 16 Cup 2024. Bei den Europameisterschaften gewann YUAN 2022 Mixed-Gold und 2023 Team-Bronze. Bei der WM 2024 in Busan gehörte sie zum französischen Team, das Bronze holte.

Rumäniens Elizabeta SAMARA bestreitet in Montreux bereits ihre 16. Teilnahme am Europe Top 16 Cup. Ihr bestes Ergebnis vor dem Finaleinzug im Vorjahr war ein dritter Platz 2018. SAMARA zählt zu den erfolgreichsten Spielerinnen der europäischen Tischtennisgeschichte: acht EM-Goldmedaillen, darunter Einzelgold 2015, Doppelgold 2009 und 2012, Mixed-Gold 2011 und 2012 sowie Teamgold 2005, 2017 und 2019. Hinzu kommen zehn Silber- und sechs Bronzemedaillen. Bei den European Games gewann sie 2023 Teamgold, 2019 Teamsilber und Bronze im Einzel.

Frankreichs Prithika PAVADE, an Position sieben gesetzt, hat bereits vier EM-Bronzemedaillen gewonnen - im Team 2021 und 2023 sowie im Mixed 2020 und 2024.

Portugals Jieni SHAO erreichte ihr bestes Ergebnis beim Europe Top 16 Cup 2023 mit dem Einzug ins Halbfinale. Bei Europameisterschaften gewann sie Teamsilber 2019 sowie Teambronze 2021, 2023 und 2025. Zudem holte sie mit Portugal Bronze bei den European Games 2023.

Deutschlands Nina MITTELHAM, Siegerin des Europe Top 16 Cup 2021, ist als Nummer neun gesetzt. Ihre EM-Erfolge umfassen Doppelgold 2018, Mixedgold 2020 sowie Teamgold 2021, 2023 und 2025. Zudem gewann sie Einzelsilber 2022 und 2024 und war Teil des deutschen Teams, das 2022 WM-Bronze holte.

Es folgt die Schwedin Linda BERGSTRÖM, die 2014 mit dem schwedischen Team EM-Bronze gewann.

Portugals Fu YU, Finalistin des Europe Top 16 Cup 2021, reist nach Montreux mit Teambronze von der EM 2025 an. Sie gewann außerdem Teambronze 2021 und 2023, Einzelbronze 2013 und 2015, Einzelsilber 2016 sowie Teamsilber 2019. Bei den European Games 2019 in Minsk holte sie Gold und 2023 Teambronze.

Spaniens Maria XIAO, an Position zwölf gesetzt, feierte ihren größten Erfolg bei der EM 2024 mit Mixed-Gold und Einzelbronze. 2022 gewann sie zudem Doppelbronze.

Polens Natalia BAJOR besitzt zwei EM-Medaillen: Teambronze 2019 und Doppelbronze 2024.

Das gesetzte Feld komplettiert Deutschlands Xiaona SHAN als Nummer vierzehn. Sie erreichte im Vorjahr das Halbfinale. Seit 2013 ist SHAN eine Schlüsselspielerin der deutschen Mannschaft und gewann EM-Gold im Einzel und Doppel 2020, Silber im Einzel und Doppel 2013 sowie Doppelsilber 2016 und Einzelbronze 2022.

Die Spielerinnen, die sich über die Qualifikation durchsetzen müssen, sind: Anna HURSEY, Annett KAUFMANN (Deutschland), Charlotte LUTZ (Frankreich), Andreea DRAGOMAN (Rumänien), Izabela LUPULESKU (Serbien), Lea RAKOVAC (Kroatien), Georgina POTA (Ungarn) und Rachel MORET (Schweiz).
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