Hi chr.flader
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Zitat von chr.flader
Wir müssen hier einmal kurz erzählen, dass man beim Tischtennissport eine sogenante Auswahlreaktion hat. Ich muss zu dem ankommenden Ball meinem Besten Schlag aussuchen, dieses muss in wenigen Sekunden passieren. Umso besser ich dieses behersche, umso besser werde ich auch spielen können (Schläger setzte ich jetzt mal voraus).
...Um so besser ich den ankommenden Ball wahrnehmen kann (Visuell) umso besser kann ich auch antworten.
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Wenn wir TT-Spieler nicht ständig mit der knappen Zeit (unser wirklicher Gegner) zu kämpfen hätten, würde uns die Auswahlreaktion auch leichter fallen. Unsere Auswahl hängt natürlich ganz stark von unseren Fähigkeiten ab. Beherrschen wir den RH-TS nicht, ist die Auswahlreaktion bei einem langen US-Ball in die RH natürlich sehr begrenzt. (Soll ich nun schupfen oder soll ich schupfen :confused: ) Aus dieser Sicht wäre es natürlich wünschenswert, wir hätten sowohl den Schupf als auch den RH-TS in der "Trickkiste".
Du sagst schon richtig, dass das Beherrschen der entsprechenden Schläge Grundlage ist. Andererseit was nützt es, wenn ich im Training sowohl auf US wie auf Block sicher ziehen kann und im Match den gegnerischen Aufschlag oder Return nicht lesen kann. Sogar für das Training der Schläge halte ich die visuelle Wahrnehmung für eine wichtige Voraussetzung, was am Beispiel des RH-TS, der die richtige Stellung zum Ball verlangt, wohl jedem einleuchten wird. Selbst wenn die Auswahlreaktion im Fall des RH-Schupfs sich auf diesen beschränkt, muss auch ein solcher Ball erst einmal sicher gespielt werden.
Ich glaube, man kann es drehen und wenden wie man will, die visuelle Wahrnehmung ist doch einfach "diiie Grundlage" im TT.
Gruss
Martin