Zitat:
Zitat von Zod
Kennst Du die Beläge bzw. chinesische Beläge schon, oder willst Du von europäischen Belägen eventuell wechseln?
Das Tempo musst Du selber generieren durch starken Armzug und Beschleunigung mit dem ganzen Körper.
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Und mit japanischen oder deutschen Belägen zieht man Unterschnitt einfach so und Topspins werden ohne Zutun zu Raketen? Manche scheinen zu überschätzen wie viel Armzug und Körperdrehung tatsächlich notwendig sind, wenn Technik und Timing ausreichend stimmen, um ausreichend Qualität in den Ball zu bekommen.
Zumal die heutigen H3s, aber auch andere chinesische Beläge dieser Art deutlich weniger klebrig sind als früher.
Zitat:
Zitat von da capo
Hallo,
du hast vollkomen Recht Zod, hier die weiteren Info`s
welches ich z Zt. spiele:
Holz: Harimoto Tomokazu Innerforce ALC
Beläge: Glayzer 09c 1.9
Beläge: Glayzer 1.9
Gruß
Helmut
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Rein vom Furnieraufbau unterscheiden sich das Harimoto und das Hurricane WCQ nicht (alles Varianten ein und desselben Aufbaus wie auch HL5, HL5X oder div. W968). Das WCQ hat afaik auch einen dickeren Kern wie das HL5X und sollte daher ähnlich sein (kenne ich aber nicht aus eigener Erfahrung). Schaut man sich die Messwerte von TTGearLab an 1) 2), dann liegen das Harimoto und ein HL5X bei den Elastizitätswerten/dem Tempo nicht so weit auseinander, aber fühlen sich anders an/vibrieren anders. Ob das einen Umstieg lohnt, kann ich nicht sagen.
Wenn's mehr um das Testen der Hurricane 3 geht, dann würde ich nicht umsteigen und die erstmal auf ein gewohntes Holz packen.
Zu den H3s: Die Provincial Blue Sponge sind zwar außerhalb der EU nicht überteuert (irgendwo zw. 35€ und 40€ inkl. USt.), zum Einstieg reichen aber auch die Orange Sponge-Varianten (Nittaku H3Neo NR-8701, wenn man in Europa günstig Qualität >= Provincial haben will, in Japan um die 26 Euro inkl. USt.).
Hauptunterschied zw. OS und BS: Der BS ist bei derselben nominellen Schwammhärte dichter und schwerer (war vor etlichen Jahren mal anders 2)) und fühlt sich auch härter an. Hat im Vergleich zum OS mehr Power bei einer leicht flacheren Flugkurve trotz gefühlt längerer Kontaktzeit. OS ist ein wenig einfacher zu spielen. Der G09C fühlt sich bei ähnlicher Schwammhärte (etwa 39° OS) aufgrund des offenporigeren Schwamms und des etwas weicheren Obergummis weicher an als ein 39° OS oder BS (zumindest meine roten G09C).
Gretchenfrage: To boost or not to boost? Meine letzten H3N BS hatten zwar frisch aus der Packung eine leichte Wölbung wie nach einer dünnen Lage Booster, aber der Unterschied zu einem gut behandelten war trotzdem noch sehr deutlich.
Kurzfassung: Holzwechsel würde ich lassen, falls man ansonsten mit dem Harimoto zufrieden ist. H3N OS reicht für den Anfang. 39° und 37° passen erstmal auch. Kombination (egal ob mit WCQ oder Harimoto) hat ein eher moderates Grundtempo mit viel Reserven, falls das Holz nicht zu schwer ist (über 90g). Kopflastig wird die Kombination mit den H3s eher mehr als mit den Glayzers.
1)
https://ttgearlab.com/2024/03/15/per...-fiber-blades/
2)
https://ttgearlab.com/2020/10/14/dhs...view-lab-test/
3) wer's naclesen will: Handbook of DHS TT Products
https://drive.google.com/drive/folde...3y2tzR3AC6zGlT