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Alt 21.02.2005, 15:35
Mick_TT Mick_TT ist offline
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Bericht zum Spiel Waldniel gegen Wickrath (vorgezogen auf Sonntag, 20.02.05,18:30Uhr)

Eine Partie absoluter Hochspannung bekamen die zahlreichen Zuschauer in der Halle am Wickrather Antoniushügel beim zweiten Aufeinandertreffen der Saison der ersten Garnituren von TTC Waldniel und TuS Wickrath zu sehen. Der Austragungsort war erneut, wie auch schon in der Hinrunde, Wickrath auf Grund von Spielverlegungen und nicht Verfügbarkeit der Waldnieler Halle, wodurch es nun schwer fällt von Heim- oder Gastmannschaft zu sprechen :-)…
Beide Mannschaften traten trotz der Verlegung ersatzverstärkt an: Auf Seiten der Waldnieler rückte Alex Makowski für den fehlenden Thommy Dohmen nach; gleiches tat Stefan Wustmann am Platz von Christian Schneider in Diensten der Wickrather.
Die Partie schien zu Beginn einen günstigen Verlauf zu Gunsten der Schwalmtaler zu nehmen, die alle drei Doppel für sich entscheiden konnten: Sowohl Heister/Heister gegen Frehn/Jakobs als auch Makowski/Rix gegen Rothe/Becker konnten sich jeweils in fünf Sätzen durchsetzten. Gleiches gelang Dohmen F./Brandes mit einem 3:1 über Mund/Wustmann.
Im Anschluss gab es im oberen Paarkreuz eine Punkteteilung. Während Peter Heister im ansehnlichen Abwehrer- Duell gegen Frehn in der Verlängerung des vierten Satzes unterlag, fuhr Bruder Klaus nach 2:1 Satzführung, jedoch deutlich verlorenem vierten Satz, einen Fünfsatz- Erfolg gegen Wickraths Einser Rothe ein.
Ähnlich verlief es in der „Mitte“, wo es auch zu einem Remis kam: Michael Rix konnte sich mit 3:1 gegen Jakobs durchsetzen, wobei Franky Dohmen gegen Becker in einem Match mit ständigem Auf und Ab in den entscheidenden Durchgang musste. Hier erwischte der Waldnieler dann leider das schlechtere Ende und verlor knapp mit 12:10.
Wie schon in den beiden ausgespielten Paarkreuzen verlief es dann auch an den Brettern fünf und sechs, wo die Kräfteverhältnisse ebenfalls gleich verteilt waren.
Hier stachen die „Joker“ beider Teams in personis von Makowski auf Waldnieler und Wustmann auf Wickrather Seite. Ersterer konnte sich mit starker Leistung in 3:2 Sätzen gegen Wickraths Mund durchsetzten, Zweiterer mit 3:1 gegen den Waldnieler Brandes.
Wie man also sieht, bleib die Differenz von drei Spielen nach den Anfangsdoppeln zwischen beiden Teams mit dem 6:3 „zur Halbzeit“ zu Gunsten Waldniels erhalten. Damit war aber noch nichts entschieden und es ging mit Spannung in die zweite Einzelrunde, wo jetzt fast NUR noch Fünfsatz- Matches stattfanden:
Während sich Peter Heister im Duell mit Rothe nach 1:2 Satzrückstand noch den Sieg erkämpfte, konnte sein Bruder Klaus eine 2:0 Satzführung gegen Frehn leider nicht nach Hause bringen und verlor im letzten Satz zu neun.
Auch in der Mitte verlief es nicht minderdramatisch.- Nach gewonnenem furiosem ersten Satz, 1:2 Rückstand und erneutem Satzausgleich, konnte Michael Rix dem Wickrather Becker im „Decider“ nicht mehr beikommen und verlor mit 5:11. Genau umgekehrt und damit besser für Waldniel verlief es im Match zwischen Frank Dohmen und Jakobs. Hier verlor Ersterer den Auftaktsatz, konnte sich dann eine 2:1 Führung erspielen, die Jakobs dann jedoch wieder ausglich. Im Fünften konnte Franky dann aber mit 11:8 „zumachen“.
Ausnahmsweise schloss dann einmal nur ein Viersatz-Spiel an, das leider zu Ungunsten der Schwalmtaler verlief, denn Brandes verlor mit 1:3 gegen Mund.
So stand es 8:6 für Waldniel, als das Spiel der beiden Ersatzmänner Makowski und Wustmann sich erneut zu einem absoluten Krimi auswuchs: Nach Höhen und Tiefen auf beiden Seiten musste auch hier der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Hier sah Makowski (und damit natürlich auch das Waldnieler Team) nach einem super Start und 7:1 Führung schon wie der sichere Sieger aus, als Wustmann doch noch einmal stark aufkam und in einer unglaublichen Aufholjagd plötzlich einen 10:7 Vorsprung erspielte. Nun wähnten plötzlich die Wickrather Becker/Rothe, die nebenher schon das Schlussdoppel gegen Heister/Heister begonnen hatten, durch einen Sieg die Chance auf ein Remis nutzen zu können. Doch mit starken Nerven gelang es dann Makowski doch noch auf 10:10 ausgleichen auszugleichen und dann nach vergebenem ersten Matchball den Sieg mit 13:11 einzufahren.
So hieß der Entstand 9:6 für Waldniel, zu dem sicher Alex Makowski (als einziger 2:0 und Sieg im Doppel mit Rix) maßgeblich beigetragen hatte.
Ein Ergebnis, dessen Knappheit an der winzigen Satzdifferenz von 36:34 sowie an der Tatsache deutlich wird, dass es kein einziges Match in diesem Aufeinandertreffen gab, das mit 3:0 hätte entschieden werden können. Somit waren sich die meisten einig, dass auch ein Unentschieden kein unverdientes Ergebnis gewesen wäre.
So haben nun beide Teams am nächsten Wochenende eine Spielpause und Waldniel wird in zwei Wochen den TTC Wegberg empfangen, gegen den man in der Hinrunde noch verlor. Somit scheint wieder ein heißes Derby sicher.
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