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AW: Donic Skachkov Carbon
Als Alternative zu meinem geliebten Donic Esprit habe ich mir das Donic Skachkov Carbon gekauft, weil es angeblich den selben Aufbau hat. Allerdings hätte ich mir das sparen können.
Mein Donic Skachkov Carbon hatte ich mir ebenso wie das Esprit leicht selektieren lassen, beide 81 Gramm. Der Griff des Skachkov Carbon ist noch eckiger als der eh schon ziemlich eckige des Esprit. Liegt leider nicht so angenehm in der Hand, ansonsten hat es aber eine gute Balance (Schlägerblatt 158 x 152 mm, ebenso wie Esprit).
Jetzt zu den entscheidenden Unterschieden, das Esprit hat den angenehmeren Ballanschlag, es fühlt sich alles leichter und stabliler an, auch unterstützt es besser bei Topspins, selbst bei langsamen Armzug. Das Skachkov Carbon ist etwas schwerfälliger, wenn man nicht reingeht kann der Ball schonmal runterfallen, ist mir ein paar Mal bei passiven Blocks passiert und auch bei weichen Topspins. Es fehlt einfach die "automatische" Unterstützung, die ich von einem Holz brauche. Zudem fühlt sich das Skachkov Carbon nicht so sehr nach Kunstfaserholz an, aber bietet auch nicht den gefühlvollen Anschlag eines Vollholzes, also weder Fisch noch Fleisch. Beim Esprit, das ich natürlich schon lange Jahre gewohnt bin, geht alles wie von alleine und ich bekomme auch mehr Bogen in die Bälle, gleichzeitig werden frontal getroffene Bälle besser angeschoben, so kann ich einfacher Druck aufbauen.
Außer dass mir rein optisch gesehen das klassische, traditionelle Griffdesign beim Skachkov Carbon besser gefällt, konnte ich im Spiel im direkten Vergleich keinen einzigen Vorteil erkennen. Ob der Furnieraufbau wirklich 1:1 zum Esprit ist, bezweifle ich, es klingt auch ganz anders beim Balltreffpunkt. Ich habe noch ein älteres (Baum) Esprit Holz mit 86 Gramm, das spielt sich auch nochmal anders, die Unterschiede sind größer als die Gemeinsamkeiten.
Ich werde das Donic Skachkov Carbon daher wieder verkaufen :-(
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