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AW: Butterfly Glayzer und Glayzer 09C
Hallo zusammen,
ich muss einfach nochmal meine Be- oder Verwunderung über den Glayzer zum Ausdruck bringen. Er hat mich seit meinem ersten Test 2024 nicht losgelassen. Seit der Rückrunde habe ich ihn in 1,9 und 2,1 auf meinem Schläger.
Was ist der Glayzer? Vom Leichtspieltensor hin zu "knapp unter Dignics" ist hier auf den vergangenen Seiten alles dabei, viel ist geschrieben worden. Ich gehe jetzt nicht mehr direkt auf diese Diskussion ein, sondern schildere mal meine Eindrücke und die Gründe, warum ich ihn doch wieder spiele und immer wieder zum Belag zurückkehre:
Spielniveau 1400 TTR.
Verwunderung: Wie schafft es Butterfly, einen rund 50Grad harten Belag zu produzieren, der so leicht ist? Meine Schlägerkombi mit 85g Holz wiegt inkl. Kantenband 180g. Selbst die 2,1 Beläge wiegen selten über 48g geschnitten.
Verwunderung Teil 2: Wie geht das, dass sich ein 50 Grad Belag so "Medium" im Spielgefühl anfühlt, obwohl das Obergummi nicht zu den weichsten zählt?
Bewunderung: Das Ding spielt sich SO linear und gibt SO klares Feedback, was du im Schlag falsch gemacht hast. Was rein geht, kommt raus. Spin ist mittelmäßig, steigert sich aber mit der richtigen Schlagausführung, gepaart mit einer tollen Kontrolle.
Bewunderung Teil 2: Die Gänge- bedingt durch das lineare Spielverhalten kann man mit dem Glayzer langsam und sicher platzieren, gut blocken, aber dann auch Vollgas geben. Der Belag macht alles mit und belohnt korrekte Schlagausführung.
Unterschied Vollholz- Carbon: Mir sagt der Belag auf meinem Waldner Senso Carbon Nachbau mehr zu als mit meinem Waldner Offensiv Nachbau. Ist mit beiden aber spielbar, mit dem Vollholz kommt er biederer daher, mit dem Carbon erwacht er bei harter Schlagausführung mehr "zum Leben".
Ich verspreche mir jetzt nicht direkt mehr Siege, aber hoffentlich eine stetige Verbesserung meiner Schlagtechniken und eine aktive Spielweise. Die braucht der Glayzer nämlich. Klar, hinhalten geht auch, die Bälle sind dann aber harmlos.
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