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AW: NPD-Parteiverbot
@ holger
Das von den rechtsextremen Parteien wie NPD, DVU oder Reps bisher in Parlamente entsandte Personal war ja auch so hervorragend, dass die wenigsten imstande waren, einen zusammenhängenden Satz zu einer Sachfrage hervorzubringen. Aber es war ja nicht ihre Aufgabe, parlamentarische Sacharbeit zu leisten, sondern Wahlkampfkostenerstattung zu sichern und Diäten abzugreifen.
Rechtsextreme Parteien rekrutierten ihr Fussvolk immer aus dem Bodensatz der Gesellschaft. In der Vergangenheit gab es dann intelligente Leute wie z.B. Goebbels, der (von seiner ideologischen Verblendung abgesehen) auch heute in jeder politischen Partei Karriere machen würde, und was für eine, die das aufgesammelt und dem dumpfen Unbehagen Richtung und Stimme gegeben haben.
Dass das nicht wieder geschieht, darauf muss geachtet werden. Die ersten qualifizierten Rattenfänger sind in Sachsen inzwischen aufgetaucht.
Und das NPD-Verbot: Hätte der Verfassungschutz seine Hände nicht so tief in den schmuddeligen Innereien der NPD vergraben, dass nicht mehr zu unterscheiden war, was aufs Konto eines agent provocateur ging und was NPD-Leute selbst ausgeheckt haben, die NPD wäre schon längst Geschichte. Aber vielleicht ist es ganz gut, dass diese Leute jetzt selbst an die Öffentlichkeit drängen und so die Möglichkeit besteht, ihre armseligen Thesen als das zu entlarven, was sie sind: Bauernfängerei.
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