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AW: MKTT-Turniersoftware – Transparenzfrage
Eine Vermischung von ehrenamtlicher und kommerzieller Tätigkeit ist immer problematisch. Natürlich kann man das in der Theorie klar trennen, aber in der Praxis ist jedes Handeln interessegeleitet.
Aus diesem Grund sollten Menschen, die ideell einer gemeinnützigen Organisation nahestehen, sich nicht auf kommerzielle Aufträge aus dieser Richtung bewerben. Einfach um die gemeinnützige Organisation zu schützen - das sollte ja in ihrem Eigeninteresse sein.
Aus diesem Grund liegt bei einer personellen Verflechtung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer immer der Verdacht von Vorteilsnahme nahe. Wer sich ideell engagiert, der würde ja nie auf die Idee kommen die geförderte Organisation in Erklärungsnöte zu bringen.
Auch problematisch: man bietet seine kommerziellen Leistungen für einen Sonderpreis an und rechtfertigt dies so, dass man die Differenz zum Marktpreis quasi spendet. Für ehrenamtliches Engagement gilt eine Grenze von 960 Euro im Jahr zur Auslagenerstattung. Alles darüber hinaus ist kommerziell und sollte aus Gründen der Wettbewerbsfairness zu Marktpreisen erfolgen.
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