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Alt 16.03.2026, 06:59
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Wolf11 Wolf11 ist offline
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Wolf11 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)Wolf11 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)Wolf11 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)Wolf11 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)
AW: ITTF Weltmeisterschaften 2026 (28.04. - 10.05.2026, London, ENG)

Ich finde es eigentlich vorbildlich und beispielhaft, wie die beiden führenden Tischtennis-Nationen die Nominierungen für die WM vornehmen.

Die Systeme ähneln sich ja und sind ein Mix zwischen Setzen und Qualifikationen.

In China beispielsweise sind 2 Plätze vorgegeben, die schon im vergangenen Jahr ausgeschrieben waren, nämlich die Weltmeisterin/der Weltmeister und die Siegerin/der Sieger der National Games (Sun YingSha und Wang ManYu, Wang ChuQin und theoretisch Fan ZhenDong)

Dann gibt es 2 Qualifikationsturniere, bei denen bei den Damen die Spielerinnen auf den Plätzen 3 bis 24 des chinesischen A-Kaders zwei weitere WM-Teilnehmerinnen ausspielen, bei den Herren die Spieler auf den Plätzen 3 bis 18 des chinesischen A-Kaders zwei weitere Spieler ausspielen.

Und schliesslich wird eine 5.Spielerin/ein 5.Spieler vom Verband nominiert, die sich bis dahin noch nicht qualifiziert haben.

Dieses System sichert ab, dass die allerbesten Spieler/innen dabei sind, aber trotzdem bspw. bei den Damen die besten insgesamt 24 Spielerinnen die echte und faire sportliche Chance haben, sich für das WM-Team zu qualifizieren, bei den Herren die besten 18 Spieler.

Warum gibt es in Deutschland nicht eine solche sportliche Lösung ?

Warum wird das in Hinterzimmern entschieden, ohne jede Transparenz, ohne sportlichen Wettkampf ?

Geändert von Wolf11 (16.03.2026 um 07:01 Uhr)
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