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Alt 14.04.2026, 08:14
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Bautzemann Bautzemann ist offline
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AW: Anti/Kurze oder Lange Noppe?

Ich versuche nun auch mal meinen Senf dazu zu geben, auch wenn ich selbst kein Materialspieler bin.

Grundsätzlich ist meine (ideologische) Haltung: Eigene Schwächen sollte man durch Techniktraining abstellen anstatt dieses mit "Material" zu kaschieren. Danach orientieren wir uns auch im Nachwuchstraining. Trotzdem kommt es immer wieder mal vor (einer von zwanzig), dass sich jemand aufgrund seiner natürlichen Spielweise während der ersten Jahre für das Materialspiel anbietet. Das nutzen wir dann auch. Ist ja auch gut, wenn man einen Materialspieler in der Gruppe hat gegen den man trainieren kann.

Ab sofort wird meine Frau den Umstieg auf einen Glanti wagen und ich werde sie dabei begleiten. Die theoretischen Gedanken dahinter: Sie hat eine gute Beinarbeit (ist es schon immer gewohnt ihre Rückhand zu umlaufen), hat eine starke Vorhand und einen guten Spin in den Aufschlägen. All das passt meiner Meinung nach für einen Umstieg auf lange Noppe/Glanti. Ist durch die Aufschläge erstmal Spin (am besten noch SeitUnter/SeitOber) im Ballwechsel, kann man die Suppe nach dem Rückschlag mit dem Glanti schön rüberschieben. Wenn dann nichts adäquates zurückkommt, kann man mit der Vorhand schön drauf gehen. Als Holz haben wir uns für ein Vollholz entschieden, um mehr Kontrolle bei den Störschlägen zu haben - mit einem geraden Griff, damit man gelegentlich drehen kann. Das halte ich auch für wichtig, weil man sonst in einigen Spielen taktisch schmachmatt gesetzt werden kann, bspw. wenn man ständig leere Aufschläge in die weite Rückhand serviert bekommt. Und hier ist eben auch die technische Ausbildung vorher wichtig: Man sollte dann schon mal mit der Rückhand beim Drehen den Ball unfallfrei und halbwegs offensiv über's Netz bekommen - oder nen guten Schupf spielen.

Was auch immer du machst - viel Erfolg dabei! Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
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