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Alt 17.04.2026, 12:40
Frank Schmidt Frank Schmidt ist offline
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AW: Klage – offene Schnittstelle click-TT | janova ./. DTTB

Zitat:
Zitat von Mulder Beitrag anzeigen
unabhängig irgendeiner Ausschreibung hat Janova vorher schon wegen eines API Zugangs angefragt, den es laut Frank Schmidt auch schon gab (TT-NEWS Liveticker)
Die Schnittstelle aus click-TT heraus und nach click-TT hinein gibt es schon seit über 10 Jahre. Diese wurde damals von Jens Hecking, der heute für myTT arbeitet und im Digitalausschuss des DTTB saß (als zweiter Vertreter des Siegeranbieters neben Jochen Lang), in Auftrag gegeben. Der DTTB selbst konnte sich seltsamerweise gegenüber Janova nicht mehr erinnern, dass er hier etwas beauftragt hatte, was über viele Jahre genutzt wurde und hat stattdessen laut Aussage von Janova behauptet, so etwas gäbe es nicht.

Vielleicht konnte Jens Hecking sich zumindest noch erinnern und hat die Gedächtnislücken seiner Kollegen genutzt, um die Entwicklung des späteren Siegerprodukts schon mal im Vorfeld voranzutreiben, wer weiß das schon?

Bei einer durchschnittlichen Spielübertragung werden übrigens pro Spiel Daten im Umfang von etwa 8KB übertragen. Dafür 10.000 Euro plus 5 Euro pro Spiel aufzurufen, ist schon faszinierend. Da frag ich mich spontan, wie das zur Aussage passen soll "Der DTTB muss bei Kooperationen mit privatwirtschaftlichen Unternehmen seinen gemeinnützigen Auftrag berücksichtigen: den Tischtennissport zu fördern. Er berücksichtigt deshalb unter anderem die erheblichen Investitionen in die digitale Infrastruktur, die auch von den Verbänden und damit mittelbar von den Spielerinnen und Spielern getragen wurden und werden." Man arbeitet also mit einem Unternehmen (in dem Fall nu Datenautomaten) zusammen, was horrende Mondpreise für die Nutzung einer Schnittstelle aufruft. Wie finanziert myTischtennis diese Preise denn wenn deren Software kostenlos ist? Man bezahlt dem DTTB also einen Betrag von 10.000 Euro plus (geschätzte) 200.000 Spiele mal 5 Euro - also über eine Million Euro - und verdient daran keinen Cent?

Also die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Ist ja ein tolles Angebot, dass der Sieger den Tischtennisspielern über 1 Million Euro schenkt und es keine Kosten für die Mitglieder dafür gibt. Oder zahlen die etwa die Nutzung der Schnittstelle gar nicht und nur alle anderen sollen zahlen? Das ist ja ein spannender Aspekt, der sich sicherlich auch schriftlich von Janova belegen lässt. Da hat man ja vermutlich ein Angebot erhalten, was die Nutzung kosten würde. Wenn es dieses Angebot so gibt, würde mich mal brennend interessieren, wie Jochen Lang es schafft, diese Kosten selbst zu tragen und keinen Cent davon an Vereine und Verbände weiterzugeben.

Falls Janova etwas bezahlen sollte und Arteco nicht, ist der Ausgang der Klage ja so gut wie sicher. Falls nicht, hätte ich gerne mal das Finanzierungsmodell gesehen, in dem eine Million Euro zum Wohle der Allgemeinheit mit 0 Euro Einnahmen gestemmt werden können.

Geändert von Frank Schmidt (17.04.2026 um 12:45 Uhr)
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