Hi IceThunder
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Zitat von IceThunder
ich hab mal für "manchmal geht alles, manchmal nix" abgestimmt.
grund: an nem guten tag kann jeder aus der umgebung kommen, ich würd ihn wegputzen. wenn ich aber nen tag erwische, an dem irgend ein kleines detail nicht stimmt, dann wirkt sich das auf mein gesamtes spiel aus und ich verlier gegen einen vermeintlich schwächeren gegner. zum glück hat sich das in letzter zeit aber stabilisiert (vielleicht dank der herreneinsätze als jugendersatz?).
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Ich habe mir deine Beispiele durchgelesen und mir fallen drei Dinge auf, die dich blockieren könnten: Umgebung, Bilanz, Tabellenplatz
Die Umgebung ist einerseits schon wichtig. Auf der andern Seite ist die Umgebung wieder völlig unwichtig, wenn's gut läuft. Wenn ich verliere, neige ich auch dazu, der veränderten Umgebung etwas die Schuld zugeben für meine schlechte Leistung.
Deine Bilanz ist wirklich fast makellos und du kannst stolz auf sie sein. Sollte für dich das Reinhalten deiner Zu-Null-Bilanz zu stark unter Druck gesetzt haben, wäre das nicht gut.
Wenn ich's mich so recht überlege, spiele ich in "wichtigen" Matches manchmal unter meinem Niveau. Mit meiner Mannschaft geht es momentan um den Erhalt der Liga, was sicher sehr viel Druck erzeugt. Dazu kommt, dass ich in der RR für meine Verhältnisse recht stabil gespielt hab und ich mir den Druck mache, dass ich unbedingt gewinnen muss, weil die andern dem Druck nicht standhalten können. Genau an einem solchen Punkt hat es mich am Samstag erwischt und darauf hin habe ich zuhause den Thread geschrieben. Ich konnte mir einfach nicht erklären, woher das kommt.
Eine andere Schwierigkeit besteht bei Gegnern, die zwar etwas besser, aber doch in Reichweite sind. Habe ich einen guten Tag, kann ich sie schlagen. Habe ich einen schlechten Tag erwischt, reicht wohl das Selbstvertrauen nicht ganz aus, um mein bestes TT zu zeigen.
Aber was ist denn nun mein bestes TT? Wenn ich gut drauf bin, mache ich mit dem VH Topspin und VH Schuss viele Punkte. Wenn ich schlecht drauf bin, verziehe ich ein paar Bälle und gib's dann gleich wieder auf mit meinem VH-Angriff.
Wenn ich gut drauf bin, ist es mir eigentlich egal ob ich gewinne oder verliere. Ich lass das offen und bin dadurch nicht blockiert. Meist gewinne ich dann auch.
Wenn's mal nicht so läuft würde ich momentan meinen, dass es schlecht ist, wenn man sein Spiel umstellt (von aktiv auf passiv). Sich auf seine Stärken besinnen und das durchziehen ist wahrscheinlich ein wichtiger Punkt.
Ist doch eigenartig, wenn wir schlecht spielen konzentrieren wir uns meist nur noch auf unsere Schwachpunkte und unsere Stärken gehen z.T. völlig verloren.
Rezept 1
Konzentriere dich auf deine Stärken, hab Vertrauen und mach dein Spiel!
Rezept 2
Konzentriere dich nur auf den nächsten Ballwechsel, nächsten Satz oder nächsten Match und spiele im Hier und Jetz! Gedanken über verloren Punkte, Sätze und Matches behindern die Konzentration. Genauso schlecht ist der Druck Punkte, Sätze und Matches gewinnen zu müssen.
Kennt ihr noch andere Rezepte?
Gruss
Martin