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Alt 27.02.2005, 13:24
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Stoney Stoney ist offline
Lusche
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Stoney ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Es gibt Tage, da läuft aber auch wirklich gar nicht?

Zitat:
Zitat von martinspin
@Stoney und Campi

Ihr seid bis jetzt die einzigen Umfrageteilnehmer, die mehr oder weniger konstant spielen. Ihr könnt euch nicht gross über Konzentrationsprobleme beklagen.

Was macht ihr anderst wie der Rest?

Immerhin geben über 50% an, Tage zu haben, an denen gar nichts läuft. Die andern haben sogar Phasen über mehrere Tag, Wochen bis Monate, wo's nicht rund läuft.

Ihr müsst irgendwoher die Fähigkeit haben, euch konstant zu konzentrieren. Woher kommt das?

Ich denke, je mehr ich auf etwas ganz bestimmtes fokussiert bin im Training und im Match, umso besser ist meine Konzentration.

Persönlich beschäftigen mich viele Dinge im TT: Antizipation, Taktik, Beweglichkeit, Technik, Spielsystem. Ich vermute mal bei mir, dass wenn ich mich zu stark mit den verschiedensten Faktoren beschäftige, mein Kopf nicht mehr so richtig weiss, worauf es sich konzentrieren soll. Das ist so ein Gefühl der Überlastung und kann letztlich zur Überforderung führen. Das führt mich zur zentralen Frage:

Wie kann man, wenn's schlecht läuft, wieder so eine Art inneres Gleichgewicht finden und worauf soll man sich dabei konzentrieren?

Was meint ihr und was meinen alle andern dazu?
Schwer zu sagen.
Ein Faktor ist vielleicht, dass ich im Spiel psychisch sehr stabil geworden bin. Früher habe ich mich bei Fehlern oft aufgeregt, das passiert mir heute nicht mehr. Dadurch bin ich viel konzentrierter. Es zählt immer der nächste Ballwechsel und sonst nichts. Gedanken wie: "heute läuft aber gar nichts" kommen einfach nicht vor.
Außerdem bin ich immer sehr motiviert. Ich versuche immer, das beste zu geben und lasse mich durch durch irgendwelche widrigen Umstände nicht verunsichern. Ich gehe immer selbstbewusst in die Spiele und wenn irgendwas nicht passt, sehe ich das eher als Herausforderung denn als Hemmnis.

Ein Vorteil mag dabei sein, dass ich nicht den Druck habe, gewinnen zu müssen, denn wir stehen im hinteren Tabellendrittel und somit ist ein Sieg gegen wen auch immer keine Pflichtaufgabe.

Ich denke, am wichtigsten ist folgendes: Wenn Du denkst, es läuft schlecht, dann läuft es auch schlecht. Wenn Du so weit bist, ist es meist schon zu spät. Verschwende keinen Gedanken daran, wie es läuft! Was passiert ist, ist passiert und lässt sich nicht ändern, also ist es unnütz, sich über das Geschehene Gedanken zu machen (mit Ausnahme taktischer Überlegungen natürlich, also z.B. Analysen der Stärken und Schwächen des Gegners).
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Gruß
Stoney

Alle obigen Aussagen bitte so verstehen, wie sie gemeint sind.
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