Hi Stoney
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Zitat von Stoney
Ich hatte am Anfang der Saison mehrmals die Situation, dass die ersten beiden Sätze weg waren, bis ich richtig ins Spiel kam (2 oder 3 dieser Spiele habe ich noch gewonnen). Das Problem war, dass ich das Spiel nicht genug analysiert hatte und nicht genug ausprobiert hatte. Ich denke, darin liegt die Gefahr des Tunnels. Man muss am Anfang des Spiels Sachen ausprobieren und versuchen, die Gesamtsituation zu erfassen, um sich seine Taktik zurechtzulegen. Wenn man sich voll auf den folgenden Ballwechsel konzentriert, kann es passieren, dass man dies vernachlässigt.
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Der Thread wird wirklich interessant. Offenbar gibt es sehr viele Gründe, warum einem ein Match aus den Fingern gleitet. Ihr denkt offenbar beide in den Dimensionen "Match" und da ist es wichtig, den Satz nicht aus den Augen zu verlieren. Im Fall von Bow geht es darum, einfach mal den Spielstand im Auge zu behalten, um in wichtigen Situation präsent zu sein. Stoney sieht's noch eine runde "cooler" und benutzt den ersten Satz einfach mal dazu, den Gegner abzuchecken und sich eine Taktik zurechtzulegen. Das finde darum "cool" weil eigentlich sinnvollerweise nur der erste Satz bleibt, um eine Strategie zu entwickeln. Wenn der erste Satz dazu verwendet wird, den Gegner abzuchecken, ist im schlimmsten Fall ja nur ein Satz verloren. Wird das nicht konsquent gemacht, merkt man vielleicht erst im letzten Satz, wo die Schwächen des Gegners liegen und dann wird es wohl fast schon zu spät sein.
List für die erfolgreiche Bewältigung eines Matches:
1. Erster Satz dazu verwenden, den Gegner abzuchecken und eine Taktik entwickeln.
2. Zum Satzende hin ist volle Konzentration gefragt.
3. Gewählte Taktik konsequent anwenden und immer mal wieder Abweichungen davon produzieren.
4. Sich nicht vom Gegner und der Umgebung ablenken lassen während des Satzes und konzentriert bleiben.
5. Sich nicht durch leichtsinnige Fehler selbst in Rückstand bringen.
6. Zum Satzende hin nicht beginnen, die Taktik zu ändern.
Vielleicht hat ihr ja noch andere Ideen.
Gruss
Martin