Hi Peter
Zitat:
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Zitat von klugscheisser
Hatte ich eigentlich vor. Möchtest du daran mitarbeiten?
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Ja, warum eigentlich nicht? Wenn ich was beitragen kann, tu ich das gerne!
Ich bin der Meinung, dass die psychologische Seite des TT-Wettkampfs in der Vergangenheit wenig beachtet wurde. Eine Trendwende erkenne ich darin, dass der DTTB den Tischtennis-Lehrplan mit dem Werk "Psychologie im Tischtennis" erweitert hat.
Andererseits muss ich sagen, dass bei Psychologie die Gefahr besteht, dass das Ganze etwas theoretisch werden kann und letztlich zu wenig Nutzen daraus gezogen wird. Die Psyche zu ergründen ist aber auch wirklich nicht einfach und darum denke ich, dass wir diesbezüglich noch recht am Anfang stehen.
Momentan bin ich der Auffassung, dass es ein wichtiger Faktor ist, dass ein Spieler zu seinem indivduellen System findet, um "stimmig" in den Matches zu agieren. Ein individuelles System hat sehr mit den pesönlichen Anlagen, Talenten, Stärken/Schwächen und Charaktereigenschaften der betreffenden zu tun. Ein Defensivspieler ist eine ganz andere Persönlichkeit wie ein Offensivspieler. Ich arbeite momentan daran, die Spielsystem aus allen Winkeln präzise zu beschreiben, damit die Kids und Teens früher ihren eigenen Weg im TT einschlagen können.
Wie wär's wenn man Brücke schlägt vom Thema "Angst" mit den möglichen individuellen Reaktionen auf die Spielsystem. Du beschreibst die Reaktionen grundsätzlich wertfrei und lieferst anschauliche Möglichkeiten. Leute, die zum "Todstellen" tendieren wären doch ideale Defensivspieler am Tisch (Blocktechniken mit Material) usw.
Gruss
Martin
PS An Ideen mangelt es mir so gut wie nie und wer weiss, vielleicht wird was aus der Zusammenarbeit.