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@ mh und Hermann Hammer
Die Äußerungen des Herrn Sharara sind schon korrekt, wenn sie auch bei uns Missverständnisse hervorrufen.
In Deutschland gelten die internationalen Tischtennisregeln laut Satzung des DTTB verbindlich. Der DTTB ist nur zuständig für die Auslegung dieser Regeln, aber nicht etwa für diese selbst.
Die erfolgten Veränderungen bedürfen aber keiner Auslegung, ob bis 11 oder bis 21 gespielt wird, wohl aber, wieviele Gewinnsätze gespielt werden sollen. Deshalb kann der DTTB auch nur Letzteres auslegen oder auch wieder ändern.
Wollte er von internationalen Regeln abweichen wollen können, so müsste er erst seine Satzung ändern.
Dies aber ist nicht überall in der Welt so. In manchen Ländern werden die Regeln und somit auch die Änderungen jeweils für den internen Spielverkehr beschlossen. Das bedeutet also, und das meint Herr Sharara in seinem Brief, dass die Länder die Regel übernehmen können oder nicht. (Entsprechend soll ja laut dts in England nicht überall bis 11 gespielt werden.)
Diese Wahl haben wir aber in Deutschland bewusst satzungsmäßig ausgeschlossen. Herr Sharara hat also grundsätzlich Recht, der DTTB hat sich aber richtig verhalten.
So schwer ist das manchmal!
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