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Alt 08.03.2005, 15:29
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martinspin martinspin ist offline
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Bedeutung der Schulter für die Schlagtechnik?

Hi Hurz67

Ich sehe das ähnlich wie du:

Proportionaler Anteil an der Beschleunigung des Schlagarms:

Hand=4
Unterarm=3
Oberarm=2
Schulter=1

Wie du auch richtig sagst, haben die leichteren Körperteile, den höheren Anteil an der Beschleunigung. Umgekehrt muss doch gesagt werden, dass Hand und Unterarm irgendwoher beschleunigt werden müssen. Einfache Bewegungstest mit den Gelenken zeigen mir ganz klar, dass die Beschleunigung des U-Arms mit der Hinzunahme des Oberarm noch grösser wird und wenn die Schulter auch noch da ihrige dazutut, die Beschleunigung nochmals grösser wird. Wenn dann noch Hüft-, Rumpfdrehung und Gewichtsverlagerung noch dazukommen, kann die Beschleunigung nochmals ziemlich stark gesteigert werden.
Für mich stehen solche Tatsachen ausser Frage: Je mehr Masse bewegt wird, um so höher ist die Beschleunigung.

Ich finde es wichtiger zu unterscheiden, wann es Sinn macht, das Maximum an Kraft einzusetzen. Es kann doch nicht sein, dass bei tischnahem Spiel volle Kraft eingesetzt wird. Man hat erstens keine Zeit für die riesigen Ausholbewegungen und zweiten ist die Ausschwungphase entsprechend gross.
Aus der Halbdistanz macht es schon mehr Sinn, stärker auszuholen, damit die Bälle gefährlich sind für den Gegner. K. Kreanga ist das blühende Beispiel für das kraftvolle Spiel aus der Halbdistanz. T. Boll spielt ein dosiertes System, das tischnaher ist. Er macht sein Spiel weniger mit Kraft als mit Spin(-variationen) und Platzierung.

Was ist denn dein Abstand vom Tisch?

Gruss
Martin
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