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Alt 08.03.2005, 17:26
Hurz67 Hurz67 ist offline
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AW: Bedeutung der Schulter für die Schlagtechnik?

Zitat:
Zitat von martinspin
Hi Hurz67

Ich sehe das ähnlich wie du:

Proportionaler Anteil an der Beschleunigung des Schlagarms:

Hand=4
Unterarm=3
Oberarm=2
Schulter=1
Oberarm und Schulter ist unterschiedlich ? Ist für mich gleich...die minimale Bewegung aus dem Schlüsselbein/Schulterblatt vernachlässige ich mal ...

Zitat:
Zitat von martinspin
Wie du auch richtig sagst, haben die leichteren Körperteile, den höheren Anteil an der Beschleunigung. Umgekehrt muss doch gesagt werden, dass Hand und Unterarm irgendwoher beschleunigt werden müssen.
Hand= Muskulatur am Unterarm
Unterarm= Muskulatur am Oberarm
der ganze Arm= Muskulatur - Brust und Rücken (? bin kein Anatomiker)
Oberkörper= Muskulatur - Rücken und Bauch (?)

Zitat:
Zitat von martinspin
Einfache Bewegungstest mit den Gelenken zeigen mir ganz klar, dass die Beschleunigung des U-Arms mit der Hinzunahme des Oberarm noch grösser wird und wenn die Schulter auch noch da ihrige dazutut,
klar ,eben die 'Kinematische Kette', aber der Löwenanteil kommt aus dem Unterarm, auch wenn die Schulterbewegung einen hohen Translatorischen Anteil an der Bewegung des Schlägerblattes hat, ist IMHO die Effizienz der Unterarmbewegung wesentlich höher (wegen der höheren Beschleunigung und den geringeren Momenten). Auch weil die Momente in der Schulterbewegung so hoch sind, haben wir längere Beschleunigungsphasen, höhere Gelenkbelastung und einen längeren Zeitablauf. Im gesammten besteht eine Bewegung immer als 'ein ganzes' das heist aufgrund der langsameren Bewegung werden Oberkörper und Schulter niemals das bestimmende Element einer harmonischen Bewegung sein. Die Bewegung sollte für alle Körperteile zu Ende sein, wenn der schnellste Teil mit seiner Bewegung am Ende ist.

Zitat:
Zitat von martinspin
die Beschleunigung nochmals grösser wird. Wenn dann noch Hüft-, Rumpfdrehung und Gewichtsverlagerung noch dazukommen, kann die Beschleunigung nochmals ziemlich stark gesteigert werden.
Das ist richtig, aber das gilt nur für die Gesamtkombination. Bei einem Schulterschaden oder Rückenproblemen (oder einfach nur 'partieller' Unbeweglichkeit oder Faulheit ), kann man immer noch ausreichend Technik spielen, vielleicht mit nur 30% Performance-Verlust !?

Zitat:
Zitat von martinspin
Für mich stehen solche Tatsachen ausser Frage: Je mehr Masse bewegt wird, um so höher ist die Beschleunigung.
Missverständnis? Je mehr Masse desto langsamer ! Oder meintest du je mehr Bewegliche Teile benutzt werden desto mehr Beschleunigung ?(-> ACK)

Zitat:
Zitat von martinspin
Ich finde es wichtiger zu unterscheiden, wann es Sinn macht, das Maximum an Kraft einzusetzen. Es kann doch nicht sein, dass bei tischnahem Spiel volle Kraft eingesetzt wird.
Doch !!! aber betont im Unterarm und Handgelenk. Das ist auch aus Platzgründen schon vorgegeben, zBsp Flip nur aus dem Handgelenk/Unterarm.

Zitat:
Zitat von martinspin
Man hat erstens keine Zeit für die riesigen Ausholbewegungen und zweiten ist die Ausschwungphase entsprechend gross.
Aus der Halbdistanz macht es schon mehr Sinn, stärker auszuholen, damit die Bälle gefährlich sind für den Gegner. K. Kreanga ist das blühende Beispiel für das kraftvolle Spiel aus der Halbdistanz. T. Boll spielt ein dosiertes System, das tischnaher ist. Er macht sein Spiel weniger mit Kraft als mit Spin(-variationen) und Platzierung.
Klar in der HD hast du auch mehr Zeit ! Das sind eben ganz andere Verhältnisse: Du brauchst die Power aus dem ganzen Arm und Du hast die Zeit dafür, den Schlag einzusetzen.
Zitat:
Zitat von martinspin
Was ist denn dein Abstand vom Tisch?
Variabel im Normalfall am Tisch, in der Notsituation auch Halbdistanz.

Ich könnte von der Reichweite (1,90m) auch ein komplettes HD Spiel aufziehen, aber ich bin zu langsam auf den Beinen und erkenne den Ball immer noch zu spät...

Geändert von Hurz67 (08.03.2005 um 17:29 Uhr)
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