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AW: Neue Bezirke im WTTV - ein schlechter Witz!
[QUOTE=stopspin]Manchmal frage ich mich wirklich, wer hier den "Schalk im Nacken" hat. Deshalb hier einmal ein paar vielleicht unbequeme Wahrheiten:
Eigentlich wollte ich auf Deine "unbequemen Wahrheiten" gar nicht antworten, weil ich Deinen Diskussionsbeitrag größtenteils als eher unsachlich empfinde, aber so einige Dinge möchte ich jetzt doch noch mal ansprechen. Übrigens: Wer definiert, was Wahrheit ist? Du?
b) "ein Bezirk nur mit Ruhrgebietsstädten ..."
Das ist ja wohl der Gipfel nach dem Motto "Nach uns die Sintflut!". Sollen die anderen doch zur Not ums Ruhrgebiet herum zu ihren Spielen fahren. Hauptsache, wir haben den Gegner fußläufig bei uns! Wie armselig!
Ich sagte "Bezirk Ruhrgebiet", damit halt die Vereine in einen Bezirk kommen, die rein logistisch auch einigermassen nahe zusammen liegen. Das hat mit "fußläufig" nichts zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Ich denke, allein im sog. Kern-Ruhrgebiet gibt es genug Vereine, die einen eigenen Bezirk rechtfertigen würden. Und sorry - "armselig" ist hier wohl eher Dein Kommentar. Schliesslich ist es ja nicht so, dass nur WIR dann wesentlich weitere Strecken zurückzulegen hätten, sondern unsere Gegner genau so! Und ich könnte mir vorstellen, dass es auch im Münsterland den ein oder anderen Spieler gibt, der das nicht so prickelnd findet. Ausserdem: In den anderen Bezirken verhält es sich ja ähnlich. Von Bochum nach Bad Sassendorf (Bezirk Arnsberg) sind es z. B. auch mal eben knappe 100 km. Oder von Aachen nach Siegburg (Bezirk Mittelrhein). Und zuletzt: Ich habe nirgendwo gesagt, dass irgendwer "ums Ruhrgebiet herum" zu seinen Spielen fahren sollte, Hauptsache, wir haben es bequem...Da hast Du wohl ein bisschen was falsch interpretiert (Übertragung?).
c) "eine Verdopplung der Entfernung auf 100 km ..."
Na, das ist ja furchtbar. Übrigens, die TT-Fans ins Ostwestfalen freuen sich auf einen Kurztrip, wenn sie nur 100 km absolvieren müssen. Es ist eben alles eine Frage der Gewohnheit und des verwöhnten Anspruches.
Eine Frage der Gewohnheit also...so so. Soll das heissen, nur weil die Ostwestfalen schon seit jeher solche Strecken fahren müssen, dass das deshalb in Ordnung ist? Und auch alle anderen solche Fahrten zu akzeptieren haben? Na super! Und die Argumentation "Es ist richtig, weil es schon immer so war", finde ich ehrlich gesagt relativ schwach für jemanden, der gerne Einstein zitiert...
d) "Eltern sind geprellt ..."
Nun, das sehe ich nicht so. Mein Sohn spielt z. Zt. in einem "toten Kreis" (davon gibt es ´ne Menge!). Er hat pro Saison kaum ein Dutzend Spiele mit seiner Jungenmannschaft. Es wird schön in einem richtig großen Kreis und vollständigen Gruppen mit 10 Mannschaften. Wir freuen uns drauf!
Schön! Es freut mich zu hören, dass Du offensichtlich genug Zeit, Muße, Enthusiasmus und Ehrgeiz hast, Deinen Sohnemann durch die halbe Nation zu kutschieren! Wie ich bereits eingangs erwähnte, gibt es aber auch durchaus Spieler, die noch ein Leben neben dem TT leben, z. B. einem Beruf nachgehen oder ein Familienleben abseits des grünen Tisches führen - vielleicht sogar beides! Zu diesen Spielern gehöre z. B. ich. Und wenn ich jetzt mal persönlich werden darf: Ich spiele zwar sehr gerne TT, habe aber schon lange nicht mehr den Ehrgeiz, damit irgendwann mal reich und berühmt zu werden! Ich sehe TT eher als Hobby an (TT-Fanatiker, steinigt mich!), habe aber auch noch andere Interessen. Und deshalb möchte ich einfach nicht die Hälfte meiner begrenzten Freizeit nur fürs TT auf der Autobahn oder der Landstrasse verbringen. Ich denke, dass ich mit dieser Einstellung ganz sicher nicht die Einzige bin, sonst würden wir alle 7 Tage in der Woche trainieren und es gäbe nur noch die Bundesliga! Selbstverständlich kannst Du diese Einstellung als "verwöhnten Anspruch" bezeichnen, wenn Du möchtest - ich selbst würde eher von einer realistischen Einschätzung von Aufwand und Ertrag sprechen...
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