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Zitat von martinspin
Hallo Hurz67
Das glaube ich eben nicht. Beim tischnahen schnellen Spiel kann es aus meiner Sicht ein grosser Geschwindkigkeitsvorteil sein, diese "unechte" Beinarbeit zu verwenden. So lange die Balance stimmt, finde ich die Beweglichkeit des Oberkörpers ein grosser Vorteil.
Übrigens hat "J.P. Gatien" die Beweglichkeit des Oberkörpers zur RH-Seite hin zu einem seiner Markenzeichen gemacht und er wurde mit solchen Techniken nicht weniger als Weltmeister.
Ich gehe nicht davon aus, dass es möglich ist, den Ball immer im viel gepriesenen "Goldenen Dreieck" zu treffen.
Ich schaue mir mal ein paar Matches der Profis an und guck mal, ob sie die Beweglichkeit des Oberkörpers aus sicherem Stand verwenden.
Gruss
Martin
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klar, aber das sind IMHO Grenzbereiche, die man zur Kenntnis nehmen kann, aber niemals als Referenz, da die Profis (und dann im speziellen Ausnahmespieler)einfach eine Routine für diese Notschläge entwickeln. Im Grenzbereich, kann eine solche 'halbe' Bewegung darüber entscheiden, den Ball ein weiteres Mal anspruchsvoll genug, dem Gegner zurückzuspielen um einen Fehler zu provozieren. IMHO sollte das nicht als Regel und Standard angesehen werden.
Es ist klar, das die Profis ein Gleichgewicht entsprechend hoch entwickelt haben.Aber in den Geschwindigkeiten, die heute im Profibereich üblich sind, sind die Spieler in einem Bewegungsfluss, der kaum noch ein statisches Gleichgewicht, für eine Schlagsituation betrifft, sondern ein dauernden Wechsel der Ausrichtung darstellt, für möglichst optimales Stellungsspiel, in der geforderten taktisch/strategischen Situation (und den damit erforderlichen Schlagtechniken).
Aus meiner eigenen Erfahrung, sind diese halben Schritte einfach nur der Effekt, das mein eigener Grenzbereich so niedrig ist, das ich diese 'halbe' Beinarbeit intuitiv einsetze (langer Arm für die weite-VH oder 'John-Wayne'-Schläge aus der Hüfte am WP) und so versuche, den Ballverlust herauszuzögern.