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Zitat von Vorhandriese
Hompepage NL:
Langsam wird die Erfolgsserie der ersten Herrenmannschaft der SVG Nieder-Liebersbach unheimlich. Nachdem die Truppe um Mannschaftsführer Tobias Hassel zuletzt schon Primus VfR Fehlheim und dem favorisierten KSV Reichelsheim einen Zähler abgeknöpft hatte, schlug sie erneut zu: Gegen den Tabellenzweiten TTV Topspin Lorsch erkämpfte sich der Außenseiter erneut ein Remis. In dieser Form ist der Abstieg für die SVG sicherlich kein Thema.
Während die Nieder-Liebersbacher die Punkteteilungen gegen Fehlheim und Reichelsheim wie einen Sieg feierten, hielten sich nach dem 8:8 gegen die Klosterstädter im Lager der Hausherren Freud und Leid die Waage. Eigentlich hätte die SVG die Partie sogar gewinnen können, vielleicht sogar gewinnen müssen: Michael Eck brachte gegen Rau eine vermeintlich beruhigende 8:3-Führung im Entscheidungsdurchgang nicht in trockene Tücher und vergab zudem fünf Matchbälle; Tobias Rotter hatte gegen Müller den Sieg auf dem Schläger. Zum überragenden Akteur, der seine Gegner in den Schatten stellte, avancierte Tobias Hassel. Die Liebersbacher Nummer eins lief zu Topform aus, als er Vorwerk und Heinz von der Platte jagte. Außerdem sicherte er seinem Team zusammen mit Rainer Bender den Teilerfolg. Beim 7:8-Rückstand ließ sich das Duo im Abschlussdoppel gegen Vorwerk/Müller auch nicht von einem 0:1-Satzrückstand aus der Bahn werfen. Eine starke Vorstellung bot auch Christian Rotter, der "hinten" abräumte. Rainer Bender wies eine ausgeglichene Bilanz auf. Thomas Hassel, Tobias Rotter und Michael Eck blieben ohne Einzelerfolg.
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Die Fakten stimmen, die Wahrnehmung ist aber selbstverständlich etwas unterschiedlich.
Ich halte das Unentschieden für absolut gerecht.
Knackpunkt, daß wir nicht gewonnen haben, war, daß beim Stand von 5:4 für uns im vorderen Paarkreuz beide Partien knapp im Fünften verloren gingen. Statt 7:4 stand es dann also 5:6.
Daß NL nicht gewonnen hat lag an den erwähnten Niederlagen von Rotter gegen Müller und vor allem von Eck gegen Rau, der wie gewohnt bis zum Schluß kämpfte und ebenfalls ein paar Matchbälle hatte. Am Ende siegte er 17:15.
Widersprechen muß ich aber, daß Tobias Hassel seine Gegner von der Platte jagte. Gegen Vorwerk siegte er 3:1, wobei Achim an diesem Sonntag Morgen indisponiert war. Gegen Miggel heinz kämpfte er sich dann zu einem gaaanz engen 5-Satz-Sieg. Da hätte Heinz genauso gewinnen können. War ein Top-Spiel, das beste des Tages.
Auch wenn Eck den Sieg für NL auf dem Schläger hatte, war das Unentschieden für uns verdient, da das Satzverhältnis 32:29 für uns ausging.
Der Punktverlust tut uns schon sehr weh, da wir nun gegen Fürth gewinnen müssen.