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@Rudolf Endres
Das ist ein ganz großes Problem. Wenn ein Verein guten Nachwuchs hat werden die Leute normalerweise schneller besser, als die Herren überhaupt aufsteigen können. Der Fehler wird von vielen Vereinen gemacht: Wenn sich bei Schülern ein starker Jahrgang abzeichnet muss man normalerweise bei den Aktiven powern, sonst sind die Nachwuchsleute schneller weg als man schauen kann.
Ich hatte da mal eine Idee, so etwas über Ausbildungsbeihilfen - sprich spielstärkenorientierte Ablösesummen - auszugleichen, aber das wirft Probleme mit dem Finanzamt auf. Ein Verein der Ablösesummen kassiert, kann unter Umständen die Gemeinnützigkeit verlieren.
Aber wie Du schon richtig sagtest: Jugendliche die das Potential haben "ganz oben" zu spielen, kann man eh nicht halten und dann sollte man den Wechsel so gestalten, dass sie eventuell später wieder problemlos zu ihrem Heimatverein zurückkommen können.
Bei den Früchten der Jugendarbeit müssen diese Vereine eben mit dem "2. Glied" vorlieb nehmen, so bitter es auch für sie ist.
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