Hallo JanMove
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Zitat von JanMove
Das bestreite ich gar nicht. Was ich sagen wollte ist nur, dass man auch mit scheinbaren Passivschlägen wie z.B. platzierter Schupf oder Block seinen Gegner unter Druck setzen kann. Das geht nicht nur über die Schlaghärte, und JOW ist eben ein Paradebeispiel dafür.
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JO braucht eben den passiven platzierten Block und den aggressiven Block. Das unberechenbare ist, dass der Gegner nie weiss, wann er passiv blockt und wann aktiv. JO baut sein Spiel neben den Schlagvariation ganz stark auf den Tempovariationen auf. Das merkt man an seinen Topspins. Mit dem Rotationstopspin, den er kürzer spielt als den normalen TS, möchte er den Gegner zu Fehlern verleiten, weil dieser nicht optimal zum Ball steht. JO spielt also den langsamen Topspin und rechnet bei gewissen Gegnern damit, dass die den Ball verziehen. An seiner Mimik erkennt man, dass er dann erstaunt ist, wenn der gegnerische Gegenangriff trotzdem sitzt.
Das Problem an dieser Taktik ist, wenn er gegen läuferisch sehr starke Gegner spielt wie z.B. Ryu. Ryu kannst du keine Sekunde mit solchen Variationen beeindrucken. Kommt der mit der VH an den Ball ran, macht's bumm und meist ist das dann auch direkt der Punkt.
Gruss
Martin