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Zitat von martinspin
...Ich habe mir auch die Frage stellen müssen, ob ein langsamer TS eher aktiv oder passiv ist. Sicher ist es Sicherheitsschlag oder eine Variation. Ich würde den langsamen TS auf eine untere Stufe von Angriffschlägen zählen. Überschnittschläge können natürlich auch aus der Halbdistanz als Abwehrschläge gebraucht werden, was Samsonov gerne macht.
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Das ist eben nicht so einfach (verallgemeinernd) zu beantworten: 'DEr langsame spinnige TS ist bei vielen Spielern schon der Schlag, der als Endschlag gespielt wird (da erwartet wird das er nicht geblockt werden kann..)und oft zu dem aktivsten gehört, was der Spieler aufbieten kann.
Ein Variabler Spinangreifer würde wiederum viel zwischen weichem und hartem TS variieren und hätte da eine ähniche Ansicht wie Du, andere würden den Weichen TS nur als Vorbereitung sehen um dann mit hartem spiel dan Abschluss zu suchen, aber trotzdem wäre es aktives Spiel.
Vielleicht sollten wir nicht versuchen, die Spielsysteme in Schubladen zu stecken, sondern uns individuell sehen, mit allen Stärken und Schwächen, die unser Schlagrepertoire und unsere Strategie zu einem (hoffentlich) kompletten Spielsystem kombiniert.
Schliesslich ist es so: Wer Klassifiziert denn ein Spielsystem ? Eine übergeordnete Instanz ? Es ist doch immer ein stark subjektiver Anteil dabei, der von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich ist.
Was für den einen aktiv ist, kommt dem Gegner langsam genug vor, um eine Offensiv Gegenaktion zu starten. Was für den einen ein risikoreicher Schlag ist, ist für den anderen reine Alltagsroutine mit 98% Erfolgschance. Ein Schupf ist für den einen ein höchst aktiver Schlag, der ein hohes Mass an Konzentration und Fertigkeit erfordert, für den anderen ist es ein unwichtiges Zwischenspiel, das er nach dem nächsten Schlag schon wieder vergessen hat...