Zitat:
|
Zitat von martinspin
Hallo Leute
Ich finde schon, dass die Mätzchen nicht zu übel sein sollten. Ich denke, es gibt genügend "legale" Mittel, um den Gegner zu beeindrucken:
Wie wär's mit dem "Pokerface" von JO Waldner: Du gibt's dem Gegner keine Sekunde das Gefühl, dass er nur die geringste Chance hat, das Spiel zu gewinnen. Also, immer schön arrogant sein, das aber ohne frechen Spruch. Das wirkt noch viel mehr, wie solche Sachen wie "Sonst treff ich immer", "Wenn ich nicht verletzt wäre, hättest du eh keine Chance" usw. Bei dieser Haltung ist es wichtig nicht kollegial mit dem Gegner umzugehen, nicht mit ihm zu schwatzen, ob seinen Punkten völlig unbeeindruckt zu bleiben und bei Eigenfehlern nur kurz ungläubig den Kopf zu schütteln.
Gruss
Martin
|
hm so mach ich es, seit ich tischtennis spiele, allerdings habe ich mir nie was dabei gedacht. wenn ich die spielbox betrete, bin ich sowieso ein ganz anderer mensch: wenn das spiel vorbei ist und ich meinem gegner noch wegen einigen guten bällen gratuliere, bin ich wieder normal. aber während des einspielens und während des spiels mach ich immer das gleiche starre gesicht. das fällt mir mittlerweile aber wieder schwerer, da ich z.b. bei stoppblocks, die wegen des hohen US wieder zurückkommen, wenn der gegner sie nicht trifft, von meinen eigenen kameraden bejubelt werde oder auch bei flatterbällen belacht werde. aber bisher wurde mir noch nie nachgesagt, ich sei arrogant, weil die meisten mich dann nach oder vor dem spiel wieder ganz anders erleben.
als psychotrick hab ich eventl. noch folgendes anzubieten: als manuel simm (heute oberliga) noch bei uns gespielt hat, hat er während des doppels mit meinem bruder immer dem gegner die zunge rausgestreckt (diese ist allerdings doppelt so lang wie bei den meisten). entweder musste der gegner mal lachen oder er verlor total die konzentration...