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AW: Deutsche Schülermeisterschaften
Lange hat keiner mehr, das Problem in Bayern so präzise auf den Punkt gebracht, wie Günter gerade eben. Genau da liegt das Problem. Wer das nicht glaubt kann ja mal die Namen der Trainer hernehmen, die bei den Lehrgängen regelmäßig dabei sind und dann mal schauen welche Lizenz sie haben und wie alt sie sind. Das ganze dann mit den Namen vergleichen die in Bayern A-Lizenz haben, älter oder jünger sind und früher (zur Zeit Nowotna, Andersson) auf fast jedem Kaderlehrgang dabei waren und heute auch noch auf anderer Ebene sehr aktiv sind und erfolgreich arbeiten.
Aus welchem Bezirk unter wessen Leitung stammen den die von abayernfan aufgezählten Spieler Akbary, Büttner Andreas, Endreß? (Natürlich war das nur ein kleiner Baustein für ihren Erfolg, vielleicht gar nicht der Entscheidende) Ist dieser Honorartrainer bei Lehrgängen auf Verbandsebene dabei? Wenn nein, warum nicht? Ist der Honorartrainersprecher Reinhold Stengel, zweifelsohne ein sehr erfolgreicher Honorartrainer, regelmäßig bei Kaderlehrgängen dabei? Früher schon, warum heute nicht? Was ist die offiziele Begründung und was ist die wirkliche Ursache?
Erfahrung ist sicherlich etwas, was in einem guten Trainerteam unabdingbar ist. Besonders Erfahrung im menschlichen Bereich, oder mit Problemen die im Laufe der Entwicklung eines Spielers auftreten. Erfahrung ist aber unbequem, denn erfahrene Trainer machen nicht alles Neue, und oft unsinnige, mit und lassen sich (zurecht) auch nicht herumkommandieren.
Um erfahrene Trainer zu überzeugen muss man gute Argumente haben, denn sie hinterfragen auch kritisch, basierend auf ihrem großen Erfahrungsschatz. Wenn man als guter leitender Trainer damit umgehen kann, ist das ein enormer Gewinn. Dann können beide Seiten voneinander lernen.
Gute Modelle dafür sind z.B Westdeutschland (Huber, Kellinghaus) oder Ba Wü wo die Mischung stimmt.
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