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Alt 28.03.2005, 18:35
w_W_ w_W_ ist offline
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AW: EM 2005 in Århus (Mannschaftswettbewerb)

Zitat:
Zitat von sky
also wenn er das so wirklich gesagt hat, dann schlägts ja dem fass den boden aus...hört der mensch denn den startschuss (bzw abpfiff...) denn überhaupt gar nicht mehr???
unfassbar, aber passt ja ins gesamtbild.

Ihr solltet nicht Rosskopf die Schuld geben.
Er hat sich nicht selber aufgestellt.


Mein Tip: Rosskopf nimmt an der nächsten EM Teil - als Herrentrainer.


Aber, so wie es aussieht... parallel zu diesem Posting konnte man
auf www.tischtennis.de nachlesen:

- - - - - - Zitat - - - -

Deutsche Herren auf Gold-Mission von Rumänien gestoppt

Aarhus. Die Enttäuschung ist groß. Die deutsche Herren-Mannschaft, angetreten, um bei den Europameisterschaften in Aarhus zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der EM Team-Gold der Herren zu gewinnen, ist bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Gegen Rumänien kassierte die Mannschaft von Bundestrainer Richard Prause eine 1:3-Niederlage und spielt nun, wie die deutschen Damen, die am Morgen ebenfalls Rumänien mit 1:3 unterlegen waren, um die Plätze fünf bis acht.

„Wir sind wahnsinnig enttäuscht“, sagte Richard Prause. „Wir hätten hier die lang ersehnte Goldmedaille gewinnen können, haben aber gegen Rumänien kein optimales Spiel gemacht.“ Timo Boll (Gönnern) sorgte für den einzigen Punkt. Er wurde zum Auftakt von einem bemühten Andrei Filimon kaum gefordert. Die Nummer vier war der Nummer 96 der Weltrangliste jederzeit klar überlegen und gewann nach nur zwölf Minuten glatt mit 3:0. Torben Wosik (Frickenhausen) lieferte sich mit Adrian Crisan sehenswerte Duelle, war aber abgesehen vom Spielbeginn und dem zweiten Satz, den er für sich entschied, ohne Chance. Jörg Roßkopf (Gönnern) fand gegen Constantin Cioti nie zu seinem Spiel, unterlag dem in der Weltrangliste 65 Plätze hinter ihm geführten Rumänen in drei Sätzen. Timo Boll war dadurch in Zugzwang gegen den für Ochsenhausen in der Bundesliga spielenden Crisan, der ohnehin nicht zu seinen ausgesprochenen Lieblings-Gegnern zählt. Der aktiver agierende Weltranglisten-15. holte ohne Satzverlust den entscheidenden Punkt für seine Mannschaft, die im Halbfinale auf Gastgeber Dänemark trifft.

„In Bremen an Leistungen von Katar anknüpfen“

„Wenn man mit 0:3 verliert, hat man mit Sicherheit kein gutes Spiel gemacht“, kommentierte Timo Boll seine eigene Leistung im zweiten Einzel. „Gegen Crisan muss man, wie eigentlich gegen alle drei Rumänen, sofort den ersten Satz gewinnen, sonst ist er gleich eine Klasse besser. Das hat heute niemand von uns geschafft.“ Im ersten Platzierungsspiel der Deutschen um die Positionen fünf bis acht heißt der Gegner am Dienstag um 13 Uhr Belgien (1:3 gegen Dänemark). Die letzte Partie ist am selben Tag um 19 Uhr.

„Mit diesem Ergebnis sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben“, so Dirk Schimmelpfennig, Cheftrainer des Deutschen Tischtennis-Bundes. „In Katar, wo wir im vergangenen Jahr Weltmeisterschafts-Zweiter wurden, hat alles gepasst, hier und heute leider gar nichts.“ Er unterstrich, dass das Abschneiden jedoch kein Rückschritt sei. „Das heutige Resultat ist eine Momentaufnahme, die nicht über die insgesamt positive Entwicklung im deutschen Herren-Tischtennis hinweg täuschen darf. Bei der Mannschafts-WM in Bremen 2006 werden wir wieder an die Leistung von Katar anknüpfen, nicht an die heutige.“

Roßkopf: „In zwei Jahren wieder Chance auf Gold“

Insgesamt viermal hatten die deutschen Herren das Mannschafts-Finale bei Europameisterschaften erreicht. Zuerst 1980, dann dreimal in Folge 2000, 2002 und 2003. „Wir haben uns gut vorbereitet, gut gefühlt und es hat trotzdem nicht geklappt. Aber in zwei Jahren haben wir wieder die Chance auf die Goldmedaille“, sagte Jörg Roßkopf, der mit Ausnahme seines EM-Debüts 1986 immer eine Medaille bei den Kontinentalkämpfen gewinnen konnte. Neben der Doppel-Konkurrenz wird der Rekord-Nationalspieler auch im Einzel und Gemischten Doppel an den Start gehen. Er rückt in diesen beiden Wettbewerben für seinen Doppelpartner Lars Hielscher (Jülich-Hoengen) nach, der wegen Fiebers nur im Doppel eingesetzt wird.

Das zweite Halbfinale wird ab 19 Uhr zwischen Tschechien und Schweden sowie Österreich und Russland ermittelt. Bei den Damen lauten die Vorschlussrunden Rumänien gegen Slowenien und Italien gegen Kroatien.

Herren-Mannschaft, Viertelfinale
Deutschland – Rumänien 1:3
Timo Boll – Andrei Filimon 3:0 (8,2,7)
Torben Wosik – Adrian Crisan 1:3 (-6,5,-7,-3)
Jörg Roßkopf – Constantin Cioti 0:3 (-11,-6,-9)
Boll – Crisan 0:3 (-9,-7,-5)

Belgien – Dänemark 1:3
Tschechien – Schweden, ab 19 Uhr
Österreich – Russland, ab 19 Uhr

Halbfinale, Dienstag
Rumänien – Dänemark
N.N. – N.N.

Spiel um Platz fünf bis acht, Dienstag
Deutschland – Belgien, 13 Uhr
2. Spiel der Deutschen um 19 Uhr

- - - - - - /Zitat - - - - - - -


Keine Selbstkritik, keine nachträgliche Begründung der Aufstellung... Schade.

Ich hoffe, man liest aus dieser Meldung nicht zu viel heraus, aber:

Kann es sein, daß sich die Verantwortlichen nach diesem Ergebnis
nicht genötigt sehen, sich einmal an die eigene Nase zu fassen
und Ihre Entscheidungen zu hinterfragen?

[Alles nur Vermutungen eines Ahnungslosen....]

Es scheint sicher zu sein, daß niemand die Entscheidungen
(Nominierungen / Aufstellungen / etc.) hinterfragt.
Die Äußerungen lassen vermuten: Das erreichte Ergebnis hat trotz den...
nennen wir es mal "leichten Abweichungen..." von der Zielsetzung keinerlei Konsequenzen.

Von wem auch... scheinen die Herren, wenn man sich an die
Pressespiegel erinnert doch um wichtigeres, nämlich Ihre
Grabenkriege kümmern zu müssen.
An dieser Stelle würde ich gerne dazu lernen:
Wem gegenüber ist der Trainerstab eigentlich rechenschaftspflichtig?


Aber man soll ja nicht sticheln. Schließlich ist man ja zu weit weg
und hat nicht das Insider- Wissen, um sich ein Urteil bilden zu dürfen...


Aber ich wette: Dieses Problemchen mit dem Abschneiden wird einfach unkommentiert ausgesessen.

Der Frühling kommt und das Gras wächst schnell.



Schade ist nur, daß man von den Spielen der letzten Tage und den
Gesichtern auf der Trainerbank wohl auch nie Bilder zu sehen bekommt.

Ich würde mir von Trainern wie Andreas Preuß und Anderen wünschen,
daß er / sie den Finger noch oft in diese Wunde legt / legen...
und das sich etwas beim DTTB bewegt.


Es müssen ja keine Köpfe rollen, so lange diese dazu lernen könnten.

(und wenn es erst einmal nur bei der Begründung der Nominierungen ist;
viele ändern ja schon beim Schreiben Ihre Entscheidungen, wenn man
die Folgen schriftlich vor Augen hat )


Einfach nur zu sagen:
"Schade diesmal, aber in Bremen... da machen wir es wieder wie in Katar
und nicht wie in Dänemark." klingt ein wenig unglücklich...
faßt so schlimm wie die Träumereien von Klinsmann



SCNR: Wenn man seitens der Entscheider so weiter machen will
__________________
vG,
. . . wW

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Geändert von w_W_ (28.03.2005 um 18:46 Uhr)
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