Hi henrypijames
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Zitat von henrypijames
Fuer mich ist besonders die letzte Frage entscheidend. Ist diese Kreuzschritt-Topspin-Kombi etwas Natuerliches, woauf Spitzenspieler automatisch kommen, oder ist es etwas Erlernenswertes? Aber selbst wenn das letztere stimmt, sehe ich keine grosse Relevanz fuer den Breitensport, wenn selbst die chinesischen Profis aus den Provinzmannschaften lieber darauf verzichten.
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Nachdem ich mich in letzter Zeit intensiv mit Beinarbeit beschäftigt habe, glaube ich auch die Lösung zu kennen für deine "entscheidende Frage".
Der Kreuzschritt kommt fast immer bei Penholderspielern vor, die nach dem Umlaufen der RH in die lange VH kommen müssen. Diese spezielle Beinarbeit ist eine Kombination aus Ausfallschritt und Kreuzschritt. Für mittellange Distanzen genügen Kombinationen von Ausfallschritt und Sidestep.
Shakehandspieler umlaufen in der Regel nicht so extrem die RH wie Penholderspieler. Ich möchte damit sagen, dass bei Spielern, die einen Ball in die weite RH nicht umlaufen, die Kreuzschritttechnik auch nicht notwendig ist. Nur Penholderspieler wie Ma Lin, die selbst einen Ball in die weite RH umlaufen, wird es notwendig, den Ball in die langen VH mittels Ausfallschritt und Kreuzschritt zu erreichen.
Trainiert ein Spieler diese extreme Form von Beinarbeit, wird er unter Umständen diese Technik auch für mittellange Distanzen verwenden. Der Rest wird weiterhin mit Ausfallschritt und Sidestep die Distanzen überwinden.
Gruss
Martin