Was ich eben gelesen habe.....
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"Moral bewiesen": Platz fünf für Deutschlands Herren
Aarhus. "In dieser schwierigen Situation haben wir Moral bewiesen und heute zwei wichtige Spiele gewonnen." So kommentierte Herren-Bundestrainer Richard Prause die heutige Leistung seiner Mannschaft in den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht bei den Europameisterschaften in Aarhus. Dem 3:0-Sieg gegen Belgien am Mittag folgte am späten Abend ein 3:2 über Russland in einem Marathon-Match über zweidreiviertel Stunden.
Beide Mannschaften, Deutschland und Russland, waren zur Partie um Platz fünf ohne ihre Spitzenspieler angetreten. Bei den Herren des Deutschen Tischtennis-Bundes saß der Weltranglisten-Vierte, Timo Boll, auf der Bank. Die Russen schonten Europe-Top-12-Sieger Alexei Smirnov. Beide Kontrahenten treffen bei Erfolg in den vorangehenden Partien in der dritten Runde des Einzel-Wettbewerbs aufeinander.
Der fünfte Platz war zwar ein Trost, den Ansprüchen der deutschen Mannschaft allerdings genügte er nicht. "Wir waren nach Aarhus gekommen, um Europameister zu werden. Vorzeitig ausgeschieden zu sein, ärgert uns mehr als jeden anderen. Wir haben gegen eine starke Mannschaft mit einem überragenden Spitzenspieler
schlecht gespielt, das rächt sich bei diesem Spielsystem", analysierte Torben Wosik noch einmal das Turnier. Herren-Bundestrainer Richard Prause beschönigte die Niederlage nicht, widersprach jedoch jenen Kritikern vehement, die eine falsche Aufstellung beziehungsweise Nominierung für das Viertelfinalaus verantwortlich machen: "Wir haben uns wochenlang sehr intensiv über alle möglichen taktischen Varianten Gedanken gemacht. Dass unsere Rechnung nicht aufgegangen ist, hat
nicht an einer falschen Aufstellung, sondern an einem rabenschwarzen Tag unserer Mannschaft gelegen. Darüber sind wir sehr enttäuscht. Wir werden das sehr genau analysieren und nun das Ziel Mannschafts-WM 2006 anpeilen."
Jörg Roßkopf, nach seiner schwachen Leistung in den Medien kritisiert, blickte ebenfalls nach vorn:
"Das Team und die Trainer arbeiten hervorragend zusammen. Gemeinsam waren wir von der Richtigkeit der Aufstellung überzeugt. Ohne Frage habe ich schlecht gespielt. Aber vor einem Jahr bei der WM hat mein Spiel gegen Oh Sang Eun noch die Tür zum Finaleinzug geöffnet. So dicht liegen eben Erfolg und Misserfolg manchmal beisammen. Ich würde uns auch in der Niederlage von allen Seiten eine solche Unterstützung und einen Zusammenhalt wünschen, wie er in der Mannschaft existiert. Man gewinnt und verliert zusammen. Wir sollten nún alle Konzentration auf die WM in Bremen im nächsten Jahr legen. Wir haben das Potential, um dort wieder anzugreifen."
Rumänien wird Europameister bei den Damen
Durch guten Kampfgeist bei einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung konnten Zoltan Fejer-Konnerth (Grenzau), Torben Wosik (Frickenhause) und Jörg Roßkopf (Gönnern) jeweils einen Punkt im letzten Spiel des Mannschafts-Wettbewerbs verbuchen. Bei den Gegnern war Fedor Kuzmin zweimal erfolgreich, gab gegen Fejer-Konnerth und Wosik nur einen Satz ab.
Im Finale der Herren-Mannschaftskonkurrenz treffen am morgigen Mittwoch Gastgeber Dänemark und Österreich aufeinander. Bei den Damen fügte Rumänien Titel Nummer drei der Team-Sammlung hinzu. Mihaela Steff, Otilia Badescu und Adriana Zamfir besiegten die Kroatinnen um Europas Nummer eins, Tamara Boros, mit 3:2.
Spiel um Platz 5
Deutschland - Russland 3:2
Zoltan Fejer-Konnerth - Maksim Shmyrev 3:2 (6,-6,13,-11,8)
Torben Wosik - Fedor Kuzmin 1:3 (-12,11,-6,-11)
Jörg Roßkopf - Artur Grigoriev 3:0 (5,8,4)
Fejer-Konnerth - Kuzmin 1:3 (-4,8,-7,-4)
Wosik - Shmyrev 3:2 (7,-8,11,-7,7)
- - - - - - - Ende Auszug
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(M)eine Vermutung: Nichts wird geändert... alles bleibt wie es ist.