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Zitat von Rudi Endres
Man kann auf Amateurebene mit jedem Material ( LN, Anti) sehr weit kommen. Im Profibereich wird es schwieriger. Absolute Weltklassespieler mit KN gab es immer.
Wenn Materialspieler nach schnellen Anfangserfolgen in der Entwicklung stehen bleiben, liegt dies häufig an der Unerfahrenheit der Übungsleiter. Das Materialspiel erfordert eine andere Technik. Zudem lässt man in der Regel die wirklichen Talente, die Siegermentalität, Ballgefühl, Kampfgeist und Trainingsfleiß in sich vereinen, erst gar nicht mit dem Material experimentieren. Dies ist eine Negativauswahl. Ein weiteres Problem ist das Image des Materialspiels. Verliert z.B. ein Weltklasseabwehrspieler gegen einen vermeintlich schwächeren Angreifer, wird dies sofort als Beleg für die Unterlegenheit des Materialspiels gewertet. Verliert hingegen ein beidseitiger Topspinspieler, so haben alle großes Verständnis, denn dann sind immer Verletzungen, die dünne Luft, die Tische und, und, und... schuld.
Die Mehrheit kritisiert nicht gerne die eigene Spielweise.
Gute Trainer betrachten alle Spielsysteme als gleichwertig. Aber jedes Spielsystem erfordert spezielle Materiallösungen.
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Ich bin selber Materialspieler (KN) und kenne die Sprüche.
Im Jugendtraining war mir immer wichtig, dass die Mädels und Jungs die Grundschlagarten lernen. Das

krumme

Spiel kam meistens von alleine.
Spielt ein Jugendspieler zu früh mit Material und hat damit auch noch Erfolg ist das zum Teil kontraproduktiv.