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Noch ein Wort zu "Quizard", hinter dem ich einfach mal den ******* vermute, den ich im übrigen persönlich sehr schätze:
Ich kenne die Verhältnisse in Eilenburg noch nicht aus eigener Erfahrung, aber angeblich leben, studieren und trainieren fast alle "Ausländer" vor Ort und bauen mit talentierten Jugendlichen aus der Region mittelfristig eine TT-Hochburg in den bisher ja wirklich sehr strukturschwachen neuen Bundesländern auf. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, dazu braucht man einen langen Atem. Wie wir wissen, kriegt man Talente nicht per Knopfdruck hoch, da ist lange und harte Arbeit von allen Beteiligten gefragt. Insofern kann ich den Alberto Amman, Manager von Eilenburg, schon ein bisschen verstehen, dass ihm der DTTB-Beschluss sein langfristiges Ziel (wenn's denn ein ehrliches ist) kaputt macht. Jetzt ist er der Buhmann der (Tischtennis)Nation - vielleicht ist er in einigen Jahren der Begründer einer neuen Tischtennis-Herrlichkeit in den neuen Bundesländern. Dass er's mit allen (Rechts)Mitteln versucht, sollte man ihm nicht verübeln. Im übrigen ist er ja nicht der einzige...
Dass man die "Ausländer" rechtlich trennen kann, in solche die hier leben (und unseren teuren Lebensstandard mitbezahlen müssen) und in solche, die ihr (angeblich illegal verdientes) Geld mitnehmen in ihre (noch billige) Heimat, das glaube ich nicht. Aber da liegt, meine ich, auch nicht das Problem. Sonst ginge es ja wohl eher um Sozialneid als um sportliche Nachwuchsförderung. Und zu der brauchen wir die "Ausländer", egal woher sie kommen, ganz dringend... meinst hoffentlich auch Du.
Name gelöscht von BT-Tobi
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