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Hi,
ich kenne einige dt. Spieler, die die letzten Jahre Angebote aus Eilenburg abgelehnt haben, da die Behandlung durch eine gewisse Person dort nicht unbedingt als gut bezeichnet werden kann. Ein Ausländer sieht TT als Job, in dem er viel Geld(für seine Verhältnisse) verdient. Er beisst hier eher auf die Zähne als ein dt.Spieler, für den dies nur einen Nebenverdienst darstellt. Richtig leben kann hier kaum jmd. davon-und wenn doch, dann wohl nur für die Zeit seiner Karriere, nicht danach.
Zum Thema Ausländer in höheren Ligen:
Für mich ist es seit ein paar Jahren frustrierend, immer wieder Ausländer vor die Nase gesetzt zu bekommen. Wir spielen hier in Deutschland im Prinzip in einer (abgespeckten) Form der Europa-Liga. Ich hätte bestimmt die Möglichkeit, einmal 2.Liga zu spielen, dümple nun aber in der Oberliga herum. Mir ist schlichtweg der Spaß daran vergangen, viel zu trainieren, da man eh gegen halb Europa anzukämpfen hat.
Denke, daß dies auch für Quizard mit ein Grund war, seine Profi-Laufbahn aufzugeben. Als ich vor einigen Jahren gegen ihn gespielt hab, war er ein Talent, welches es schaffen hätte können. Einige Rückschläge haben ihn jetzt bis in die RL zurückgeworfen.
Noch zum Thema "deutsche sind zu teuer":
Ich bekomme für mein geklopfe in der OL den beühmten "Batsch auf den Bauch" - soll heißen ich spiel "für Umme".Klar ist es schwer für Eilenburg, so jemanden zu finden. Aber auch ohne viele Ausländer erreicht man das Ziel-es dauert nur ein wenig länger. Wir haben uns in 7-8 Jahren aus der Bezirksliga in die OL hochgearbeitet (mit 1 Ausländer). Stetige Jugendarbeit hat uns immer stärker gemacht.
Das Argument, daß junge Spieler schneller besser werden als man aufsteigen kann, lasse ich nicht gelten. Klar verliert man dadurch hin und wieder einen Spieler. Das muß man aber durch eine Breite ausgleichen.
Mit 6 Aulsländern aufsteigen und dann die Jugendlichen aufziehen ist sicherlich der falsche Weg.
Aber einige wollen halt immer nur den schnellen Erfolg...
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Es ist einfach die Nr.1 zu werden,aber schwer die Nr.1 zu bleiben.
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