Bei meinem letzten Verein in Frankreich hatten wir zwei hauptberufliche Trainer für Herren und Jugend sowie einige weitere nebenberufliche/ehrenamtliche Jugendtrainer. Das Ergebnis sind sehr starke Jugendliche, von denen ca. zehn in den elf Herrenmannschaften eingebaut sind sowie unzählige Jugendmannschaften. Im Jugend- und Schülerbereich waren fast alle regionalen Titel für unsere Spieler reserviert und auf nationaler Ebene waren einige ebenfalls dick dabei. Dazu trainieren noch einige in verschiedenen Tischtennisinternaten.
Von all diesen Trainern war genau
EINER ein nicht-EU-Ausländer. Als Spieler hat er gute Zweitligastärke, spielt aber in der zweiten Mannschaft, weil in der ersten zwei jüngere Leistungsträger die Plätze belegen, die mit Jugendförderung aber nichts (mehr) am Hut haben.
Erstens bleibt den Vereinen ein nicht-EU-Platz erhalten. Die starken Gegner werden aus den vorderen Paarkreuzen der oberen Ligen nicht verschwinden.
Zweitens kann ein Ausländer, der in erster Linie der Jugendförderung dienen soll, auch in einer zweiten Mannschaft spielen. Einige hier im Forum scheinen die Begriffe Spieler, Trainer und Jugendförderer etwas durcheinander zu bringen.
Drittens genügt auch ein Ausländer voll und ganz, wenn dieser am Ort wohnt und sich hauptberuflich für die jungen Spieler des Vereins einsetzt. Oben genannte zwei hauptberufliche Trainer gaben nebenher noch Training an Schulen und Universitäten.
Viertens kann ein Ausländer mit Regionalligastärke auch dann von 60.000 DM Netto nur träumen, wenn er noch das komplette Vereinstraining übernimmt.
@Michael Frey: Wenn bei Euch solche Summen laufen, kann ich Euch gerne jemanden vermitteln. Zu diesem Preis kein Problem.
So, und wenn hier jetzt noch einer erzählen will, seine Fünf Ausländer seien lebenswichtig für die Jugend im Verein, dann werde ich aber
Gruß René