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Zitat von martinspin
Hi TTobi
Man muss nur darauf achten, ob sich der Ellbogen aktiv an einem Schlag beteiligt und sofort ist zu erkennen, dass der Oberarm aktiv am Schlag beteiligt ist. Ich sehe so viel Fehler der Profis beim Kurz-Kurz-Spiel, beim RH-TS auf US, beim RH-TS über dem Tisch, usw. Sehr oft ist dabei zu sehen, dass die Oberarmbewegung zu schwach war. Dass so ein Spieler wie Zolli, der Tagaus und Tagein trainiert Topspins trainiert, unsicher ist beim RH-TS auf US, kann ich nicht begreifen. So was ist nur möglich, weil die Basic für den RH-TS auf US fehlen.
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Dar Oberarm hat eine wichtige Rolle: Er eröffnet Wege für die Unterambeschleunigung !!! Niemand behauptet der Oberarm wäre bewegungslos, aber er wird aus Gründen der Physik und der Kontrollierbarkeit niemals die Rolle spielen, wie Du es beschreibst. Die Kinematische Kette ist IMHO auch für Dich ein guter Kompromiss und wie hoch die Anteile an der Bewegung sind, ist einfach die "persönliche Note". Mir ist es bei der EM bei Saive auch aufgefallen, das er beim Vh TS die Schulter extrem einsetzt und den Ellbogen angewinkelt lässt. Mag sein das er ein Ausnahmeathlet ist und es sich leisten kann. Samsonov spielt den TS aus der Halbdistanz im Gegensatz geradezu locker aus der Hüfte, fast nur mit dem Unterarm....
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Die Basic für den RH-TS auf US ist der Oberarmschwung nach oben.
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Mag sein, das Du es so siehst,
ist aber wohl eher persönliche Note...aber beileibe keine Tatsache.
Kann nur von mir sprechen und mir wird oft gesagt das mein RH TS sehr unangenehm ist und der ist mit Priorität aus dem Unteram/Handgelenk beschleunigt.
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Ich verstehe einfach nicht, warum die Leute immer wieder von der kinematischen Kette sprechen und nicht begreifen, dass der Ursprung einer starken Beschleunigung von Unterarm und Hand im Oberarmschwung liegt.
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Die 'Basis' aber nicht die ausschlaggebende Grösse !!! Gegenfrage : Was ist harmonischer und praktikabler ?
1. ein RH TS
nur aus der Schulter gezogen
2. ein RH TS ohne Schulter und nur mit Unteram/Handgelenk gezogen
Du wirst erkennen, das 2. am Tisch gespielt werden kann und das im Gegensatz zu 1. noch weiteres schnelles Spiel möglich ist.
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Egal, für das sichere Spiel über Tisch mit kurzen Schupfbällen und Flips ist die einleitende Schlagbewegung durch die Oberarmbewegung genauso Grundlage wie für jeden andern Schlag.
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Du bringst mit dem Oberarm, den Rest nämlich Unterarm, Hand und Schläger über den Tisch, aber er beschleunigt nicht mehr nennenswert. als RH bringst Du mit dem rechten Bein Deine Kinemtische Kette an den Tisch, aber der Oberarm ist aus Platzmangel, nicht mehr an der Beschleunigungsphase beteiligt
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Schaut euch doch mal die Gegentops der Profis an. Man könnte annehmen, dass in solchen Fällen nur noch mit Unterarm und Hand dagegengezogen werden muss. Das Gegenteil ist der Fall. Auch bei den Gegentops spielt die Oberarmbewegung eine zentrale Rolle und dabei schwingt der Ellbogen meist bis zur Schulterhöhe.
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Ja, aber in der Halbdistanz wo noch Zeit ist und auch die Power jedes beweglichen Glieds in der kinemtischen Kette von den Beinen über Hüfte, Schulter usw. bis Handgelenk benötigt wird. Das geht am Tisch nur bei Endschlägen wo der Ball nicht mehr zurückkommen soll.